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Mini-Hochzeitsfeier: Heiraten im kleinen Rahmen



Klein, aber fein: Mini-Hochzeitsfeiern
Klein, aber fein: Mini-Hochzeitsfeiern

Nach einem erfolgreichen Heiratsantrag stürzen sich viele Brautpaare in die Planung: Kleid, Torte, Location – und so vieles mehr. Doch zuerst die grundlegendste Frage: Mini-Hochzeitsfeier oder rauschendes Fest mit dem gesamten Familien- und Freundeskreis?

Heiraten im kleinen Rahmen entwickelt sich immer mehr zu einem Trend – oft zum Missfallen der Verwandtschaft und Bekannten. Damit die Mini-Hochzeitsfeier aber dennoch entspannt wird – für alle Beteiligten und Nicht-Beteiligten, anbei ein paar Tipps.

  • Mini-Hochzeitsfeier: Verhalten gegenüber nicht-geladenen Gästen

Das Brautpaar sollte auf jeden Fall selbstbewusst mit der Entscheidung, im kleinen Kreis zu heiraten, umgehen. „Man sollte nicht mit Angst oder mit der Frage an die anderen herantreten: ‚Findet ihr das ok?‘“, meint Psychologe Stephan Lermer. Das kann zu unliebsamen Diskussionen führen.

Natürlich kann man diese Entscheidung erklären. Dabei ist es wichtig, sich so auszudrücken, dass der Nicht-Eingeladene sich nicht abgewertet fühlt. „Derjenige, der das liest oder hört, sollte keinesfalls das Gefühl bekommen, er wäre als einziger ausgeschlossen oder nicht eingeladen.“

  • Mini-Hochzeitsfeier: Gästeliste reduzieren

Jedes Brautpaar wird gewisse „Pflichtpersonen“ haben, die sie nicht ausladen können. Vor allem ältere Menschen, beispielsweise die Großeltern, empfänden es als persönliche Kränkung, da sie nicht in der Lage sind, zu relativieren.

Für den Freundeskreis schlägt Psychologe Lermer eine andere Vorgehensweise vor. Ein ungewöhnliches, aber relativ simples Gedankenspiel quasi. „Man kann sich fragen: "Wer würde einen auch im Krankenhaus besuchen?" Das ist der engste Kreis!“ Klingt vielleicht ein wenig befremdlich, aber das kann dennoch eine gute Orientierungshilfe sein.

  • Mini-Hochzeitsfeier: Die Vorteile

Häufig sind es finanzielle Gründe, warum sich Paare für das Heiraten im kleinen Rahmen entscheiden. „Es liegt meistens nicht am zu kleinen Freundeskreis oder an der mangelnden Beliebtheit“, resümmiert Giuseppe Cascio von den Hochzeits-Managern.

Melanie Goldberg von der Hochzeitsagentur „marry me“ ist anderer Meinung: „Einige wollen nicht die entfernten Verwandten einladen, zu denen sie vielleicht gar keinen Bezug haben.“ Wenn man dann im Gegenzug nur seine Herzensmenschen zusammenzählt, kommt man vielleicht nur auf 20 oder 30.

Manchen Paaren ist selbst das zu groß, sie möchten am liebsten nur zu zweit oder mit den Trauzeugen heiraten, so die Hochzeitsplanerin. Eine Trauung wird auch gerne mit einem Urlaub im Ausland verbunden. „Der Großteil dieser Paare kommt verheiratet zurück nach Hause oder schickt aus dem Urlaub die Karte. Für viele ist es auch die zweite Hochzeit, insofern hatten sie schon einmal in ihrem Leben die große Feier.“

  • Mini-Hochzeitsfeier: Hauptsache harmonisch

Liegen die Brauteltern beispielsweise im Clinch, kann ein Streit auf einer Mini-Hochzeitsfeier schneller eskalieren. „Bei einer kleinen Feier ist es natürlich schwieriger, sich aus dem Weg zu gehen. Wenn es nur 3 Leute gibt und einer spinnt, dann vergiftet das alles. Bei 100 Leuten geht das unter“, so Psychologe Lermer. Andererseits bietet dieser Anlass eine Chance, dass verfeindete Familienmitglieder wieder aufeinander zu gehen. „Menschen brauchen oft rituelle Anlässe, um Konflikte aufzulösen.“

  • Mini-Hochzeitsfeier: Ein neuer Trend?

Wenn es nach den Experten geht, ja. Giuseppe Cascio von den Hochzeits-Managern erklärt, dass jede dritte Hochzeit, die von ihm geplant werde, im kleinen Kreis stattfindet. Wer jetzt denkt, dass eine Mini-Hochzeitsfeier weniger Organisation bedarf, der irrt. „Der Aufwand ist derselbe. Man benötigt trotzdem eine Location, Catering, einen DJ, Licht, eine Stylistin, Dekoration, Blumen und einen Fotografen.“

Melanie Goldberg bestätigt ebenfalls den Trend nach Mini-Hochzeitsfeiern: „Wir organisieren seit 14 Jahren Hochzeiten, und am Anfang gab es vereinzelt kleinere Hochzeitsgesellschaften, aber jetzt sind es gut 15 Prozent. Es wird inzwischen einfach kleiner geheiratet.“

(ssc, dpa/tmn)

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