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5 Steueränderungen, die Ihnen 2016 wirklich versüßen!



Steueränderungen 2016: Holen Sie sich Ihr Stück vom Kuchen!
Steueränderungen 2016: Holen Sie sich Ihr Stück vom Kuchen!

2016 bringt für Steuerzahler viele positive Änderungen. Wir zeigen, worauf zu achten ist, um sich die Vorteile zu sichern. 

Im Sommer hat der Bund für das Jahr 2016 steuerliche Entlastungen im Wert von über fünf Milliarden Euro jährlich auf den Weg gebracht. Sie sollen unter anderem die gestiegenen Lebenshaltungskosten ausgleichen. Vor allem Familien bleibt unterm Strich mehr Geld.

1. Steueränderung 2016: Grundfreibetrag steigt

Der Grundfreibetrag erhöht sich ab dem 1. Januar 2016 um 180 Euro und liegt dann bei 8652 Euro. Für Ehepaare sind es 17304 Euro, wenn sie bei der Einkommensteuer zusammen veranlagt werden. Ein Vorteil, der vielen nutzt, weil erst oberhalb der Grundfreibetragsgrenze die Besteuerung beginnt. Einkünfte bis zur Höhe des Grundfreibetrags sind generell einkommensteuerfrei.

Auch die Steuersätze verschieben sich, das heißt 2016 werden bei gleichem Einkommen etwas weniger Steuern fällig. Das sorgt nach einer Berechnung des Magazins Finanztest bei einem Einkommen von z. B. 40 000 Euro jährlich für eine Ersparnis von 92 Euro.

2. Steueränderung 2016: Lohnsteuerfreibetrag gilt länger


Einer der einfachsten Wege, um netto mehr auf dem Konto zu haben: Die Beantragung einer Lohnsteuerermäßigung bzw. des Lohnsteuerfreibetrags. Bisher galt dieser immer für die Dauer von einem Jahr und musste danach neu beantragt werden. Ab 1. Januar 2016 hat man einen Lohnsteuerfreibetrag, den das Finanzamt bewilligt hat, für zwei Jahre sicher.

Der Lohnsteuerfreibetrag soll Steuerzahler mit hohen Ausgaben, zum Beispiel Werbekosten oder außergewöhnlichen Belastungen, schon während des laufenden Steuerjahres entlasten. Sie müssen also nicht bis zur Steuererklärung und der Erstattung vom Finanzamt warten. Der Freibetrag lohnt sich zum Beispiel für Arbeitnehmer mit hohen Fahrtkosten, Ausgaben für die Kinderbetreuung oder Schulgeld. Auch wer viel Unterhalt zahlen muss, etwa an den Ex-Ehepartner, kann sich den Freibetrag eintragen lassen.

3. Steueränderung 2016: Kinderfreibetrag und Kindergeld steigen


Eltern können sich freuen: Der Kinderfreibetrag liegt ab 2016 pro Elternteil bei 2304 Euro, 48 Euro mehr als bisher. 2015 war der Freibetrag schon einmal gestiegen: von 2184 auf 2256 Euro. Ein weiterer Freibetrag für den Kinderbetreuungs- und Ausbildungsbedarf , 1320 Euro pro Kind, bleibt unverändert.

Erhöht sich der Kinderfreibetrag, steigt auch das monatlich ausgezahlte Kindergeld. Ab 2016 gibt es für die ersten beiden Kinder monatlich je 190 Euro, für das dritte Kind 196 und ab dem vierten Kind 221 Euro. Achtung: Ab 2016 braucht die zuständige Familienkasse die Steuer-Identifikationsnummer des Kindes und desjenigen, der das Kindergeld bezieht. Es genügt ein formloses Schreiben der Eltern an die Kasse. Ziel ist, einen Doppelbezug von Kindergeld zu vermeiden. Wer die Info noch nicht losgeschickt hat, muss aber nicht befürchten, dass die Auszahlung gestoppt wird: Die Angaben können 2016 noch nachgereicht werden.

Wer Kinder hat, kann 2016 mit mehr Geld vom Staat rechnen.Sowohl der Kinderfreibetrag als auch das Kindergeld schaffen Einnahmen, die steuerfrei sind. Eltern können aber nur von einer der Steuererleichterung profitieren: Kindergeld oder Freibetrag.

Das Finanzamt muss im Rahmen der Steuererklärung automatisch prüfen, was der Familie steuerlich eher nutzt und diese günstigere Variante wählen.

Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. hat errechnet, dass Eheleute ab etwa 60 000 Euro Einkommen vom Kinderfreibetrag profitieren, Alleinerziehende ab etwa 30 000 Euro.

4. Steueränderung 2016: Höhere Altersvorsorge

Die sogenannten Altersvorsorgeaufwendungen können künftig besser abgesetzt werden. Der Höchstbetrag steigt 2016 auf 22 767 Euro, das sind 595 mehr als 2015. Aber: Von dem neuen Höchstbetrag wirken sich höchstens 82 % steuerlich aus. Dieser Prozentsatz steigt von Jahr zu Jahr und lag 2015 noch bei 80 Prozent.

Als Altersvorsorgeaufwendungen gelten unter anderem Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke, Rürup-Rente usw. Auch Beiträge für Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikoversicherung, die nur im Todesfall leistet, sind von der Steuer absetzbar.

5. Steueränderung 2016: Unterhalt und Realsplitting

Unterhaltszahlungen an geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehepartner von bis zu 13 805 Euro werden als Sonderausgaben anerkannt. Auch Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung des Unterhaltsempfängers kann das Finanzamt berücksichtigen. Allerdings muss dann der Ex-Partner die Zahlungen, die er erhält, als »sonstige Einkünfte« versteuern. Wichtig: Ab 2016 muss der Unterhaltszahler in seiner Steuererklärung  die Steuer-Identifikationsnummer des Unterhaltsempfängers mitangeben.

Für gesetzliche Unterhaltspflichten gegenüber weiteren Angehörigen gelten andere Grenzen: Sie können bis zu einem Höchstbetrag von 8 652 Euro abgesetzt werden – 180 Euro mehr als 2015.

 

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