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Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden!



Sie möchten andere Vertragskonditionen für Ihr Handy? Tarifwechsel!
Sie möchten andere Vertragskonditionen für Ihr Handy? Tarifwechsel!

Die Handygebühren sind einfach zu hoch? Die Internetverbindung ist zu langsam? Ein neues, schickeres Handy wäre eigentlich auch schön? All das schreit nach einem Tarifwechsel. Doch hier ist Vorsicht geboten: Es können viele ärgerliche Fehler passieren, die sich vermeiden lassen.

Einer der Gründe für zu hohe Handygebühren, sind die langen Vertragslaufzeiten. Bei Verträgen mit einer Laufzeit von über drei Jahren, entsprechen die Preise oft nicht mehr dem gelieferten Leistungspaket. Laut einer Untersuchung des Verbraucherportals „Finanztip.de“ betrifft das in Deutschland jeden dritten Mobilfunkvertrag.

Um diese zu hohen Gebühren zu vermeiden, sollte man also spätestens nach zwei Jahren überprüfen, ob es mittlerweile bessere Angebote auf dem Markt oder sogar beim eigenen Anbieter gibt. Wer nach Tarifen mit besseren Konditionen forscht und sein Leistungspaket verändern möchte, kann leicht in eine Falle tappen. Welches die häufigsten Fehler sind und wie man sie vermeiden kann, haben wir für Sie zusammengetragen:

Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden - Die Vertragslaufzeit

Wenn man seinen Vertrag innerhalb der Laufzeit beenden möchte, zahlt man für den Tarifwechsel zum neuen Anbieter doppelt. „Bevor Sie bei einem neuen Anbieter unterschreiben, sollten Sie also die Laufzeit des alten Vertrags kontrollieren“, rät Bettina Seute vom Telekommunikationsportal „Teltarif.de“. Hat der neue Tarif geringe Grundgebühren, kann sich ein Wechsel innerhalb der Laufzeit aber dennoch lohnen.

Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden - Die Kündigung

Zu früh kündigen ist also nicht gut, zu spät allerdings auch nicht: Wer vergisst fristgerecht zu kündigen, verlängert seinen Vertrag automatisch um zwölf Monate. „In der Regel kann man bis zu drei Monate vor dem Vertragsablauf kündigen“, erklärt Seute. Nicht vergessen beim Tarifwechsel: „An alle Leistungen denken, also auch Zusatzangebote wie Klingeltöne oder Streaming-Dienste kündigen“, sagt Bettina Seute.

Viele Kunden sind sich unsicher, auf welchem Weg eine Kündigung versandt werden muss bzw. kann, um gültig zu sein. „Seit Oktober 2016 reicht es grundsätzlich aus, die Kündigung per E-Mail zu verschicken“, sagt Christine Steffen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wer sich ganz sicher sein will, schickt die Kündigung zusätzlich per Einschreiben. Und Verbraucher, die gleich einen Tarif mit monatlicher Kündigungsfrist wählen, haben die Möglichkeit, schneller auf neue Angebote zu reagieren. „Sie können flexibler auf Marktentwicklungen reagieren", erklärt Seute.

Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden - Der Kauf

Der Otto Normalverbraucher kennt sich mit den Finessen der Handytarife nicht wirklich aus. Für so manch einen Verkäufer ist es also ein leichtes, den Käufer zu einem Tarif zu überreden, den er eigentlich gar nicht möchte oder braucht. „Verbraucher sollten sich möglichst immer etwas Bedenkzeit erbeten. Dann können sie die Vertragskonditionen in Ruhe prüfen“, rät Steffen. Um diesen Fehler zu vermeiden, muss der Kunde vor dem Unterschreiben unbedingt daran denken, die Unterlagen zum Vertragsabschluss mit nach Hause zu nehmen.

Aber Achtung: Wer beim Tarifwechsel direkt im Geschäft unterzeichnet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er kein Widerrufsrecht hat. Schließt man den Vertag telefonisch oder im Internet ab „…können Sie ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen den Vertrag widerrufen", erklärt Steffen.

Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden - Alles inklusive?

Vertrag inklusive neuem Handy? Das bedeutet nicht automatisch, dass Sie etwas geschenkt bekommen. „Nun ja, meist zahlt der Kunde das Gerät indirekt über den Tarif“, sagt Bettina Seute von „Teltarif.de“. Um beim Tarifwechsel einen weiteren Fehler zu vermeiden, ist es also in den meisten Fällen besser, das Mobiltelefon unabhängig vom neuen Tarif zu kaufen: „Oft kommt man über die komplette Laufzeit dann insgesamt günstiger weg“, so Seute.

Viele Handybesitzer verbrauchen die vertraglich festgelegten Freiminuten oder Flatrates gar nicht. Hier bietet es sich an, den Tarif beim eigenen Anbieter zu verändern. Wer einen sogenannten „Downgrade“ in Auftrag gibt, muss allerdings mit Kosten für diese Tarifvariierung rechnen. In diesen Fällen sollten sich Kosten und Ersparnis mindestens aufwiegen.

Achtung Tarifwechsel: Fehler vermeiden - Wer hilft?

Einen Weg durchs aktuelle Tarifwechsel-Wirrwarr zu finden, ist nicht immer leicht. Um Fehler zu vermeiden, hilft nur Vergleichen, Vergleichen, Vergleichen. Dabei können Kunden viele Vergleichsportale als Unterstützung nutzen: „Verbraucher sollten immer mehrere nutzen und auf bereits voreingestellte Abfragen achten“, rät Christine Steffen von der Verbraucherzentrale. Viele dieser Verbraucherportale geben sehr genaue Auskunft über die monatlichen Durchschnittskosten für die jeweiligen Tarife inklusive neuem Mobiltelefon - umgerechnet auf die Laufzeit. So können auch Tarifwechsel-Anfänger leicht günstige Angebote finden.

(nr, dpa/tmn)

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