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Alles kontrolletti? Schwarzfahren ist in diesen Situationen kostenlos!



"Weil wir dich lieben!" befördern die Berliner Verkehrsbetriebe. Aber nur Leute mit gültigem Ticket.
"Weil wir dich lieben!" befördern die Berliner Verkehrsbetriebe. Aber nur Leute mit gültigem Ticket

Bei einer Fahrkartenkontrolle zucken die meisten Passagiere zusammen. Manchmal fährt man sogar versehentlich schwarz! In folgenden Fällen kommen Sie um eine Gelbuße herum, die seit kurzem bundesweit 60 Euro beträgt.

Während es in manchen Städten Initiativen für den fahrscheinlosen Öffentlichen Personennahverkehr gibt, sieht die Realität ganz anders aus: Wer keinen gültigen Fahrschein hat, darf weder Bus, Tram oder Bahn benutzen. Damit sich alle daran halten, finden immer mehr Fahrscheinkontrollen statt. Wer erwischt, muss mittlerweile 60 Euro bezahlen.


Kein Wunder, dass sich im Internet Tipps verbreiten, wie man Kontrolleure möglichst lange aufhält, damit Menschen ohne Fahrschein noch rechtzeitig aussteigen können. Außerdem wird über Twitter gewarnt, auf welchen Strecken gerade kontrolliert wird und wie die Kontrolleure aussehen.

Versehentlich schwarzfahren

Nicht alle Schwarzfahrer verstoßen jedoch bewusst gegen die Vorschriften. So kann zum Beispiel der Fahrkartenautomat kaputt sein, die Monatskarte zuhause vergessen auf dem Tisch liegen, oder jemand hat versehentlich ein falsches Ticket gelöst. Damit Sie in solchen Fällen kein erhöhtes Fahrgabstbeförderungsgeld – also eine Geldbuße – bezahlen müssen, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Kaputte Ticketautomaten oder -entwerter

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät: Wenn ein Ticketautomat nicht funktioniert oder der Entwerter defekt ist, ist es hilfreich, sich alle wichtigen Daten dazu zu aufzuschreiben. Halten Sie Uhrzeit, Standort und Gerätenummer fest. Sie können zusätzlich per Telefon melden, dass das Gerät kaputt ist, und auch ein Smartphone-Foto ist hilfreich, wenn Sie einer Geldbuße widersprechen wollen.

Wenn Sie mit dem Zug fahren, müssen Sie den Zugbegleiter über das defekte Gerät informieren. Beim Umsteigen muss dann an der Haltestelle zuerst ein gültiges Ticket gekauft werden, bevor Sie weiterfahren dürfen./p>


Monatskarte vergessen

Manchmal passiert es, dass die Monatskarte daheim liegt und man versehentlich ohne Ticket mit Bus oder Bahn unterwegs ist. Kompliziert wird's, wenn sich der ganze Geldbeutel zuhause befindet und man sich nicht ausweisen kann. Dann wird in der Regel zuerst die Polizei bemüht, die dann die Personalien bestätigt. Ansonsten wird einfach ein vorläufiger Bescheid ausgestellt. Wenn man die Monatskarte dann in einem bestimmten Zeitraum beim Verkehrsunternehmen vorzeigt, muss man lediglich eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Achtung: "Das klappt aber nur, wenn das Ticket auf den Namen des Nutzers ausgestellt ist." warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. 

Handytickets zu spät lösen macht zum Schwarzfahrer

Kaufen Sie Ihr Handyticket unbedingt, bevor Sie in Bus oder Bahn einsteigen! Sonst ist es nicht nicht gültig. Wenn der Akku während der Fahrt leer wird, werden Sie ebenfalls zum Schwarzfahrer. Das gleiche gilt, wenn Sie das Ticket nicht ohne Internetverbindung vorzeigbar ist und diese ausfällt. In allen Fällen bleibt Ihnen bei einer Fahrscheinkontrolle nichts Anderes übrig, als das volle Bußgeld zu bezahlen.


Schwarzfahren mit dem falschen Ticket

Wenn Sie versehentlich ein falsches Ticket auf eigene Faust gekauft haben, müssen Sie leider das Bußgeld von 60 Euro bezahlen. Auch wenn dem Fehlkauf eine falsche Beratung zugrunde liegt, gibt es keine Garantie auf Straffreiheit. Der Nachweis dafür ist schwierig und gelingt nur, wenn Sie Zeugen haben oder der Schaltermitarbeiter die Fehlberatung bestätigt. Die Verbraucherzentrale rät dennoch dazu, um einen Nachlass der Strafgebühr zu bitten. 

Schwarzfahren mit einem alten Ticket

Ab und zu finden Tariferhöhungen statt, und damit verfallen nach einem bestimmten Zeitraum auch alte Einzel- und Mehrfachtickets. Wenn Sie also nicht häufig mit Bus oder Bahn fahren und noch Fahrscheine zuhause haben, sollten Sie die aktuellen Tarife überprüfen, bevor sie die alten Tickets verwenden. 

Auch das Fahrrad kann schwarzfahren

Für Fahrräder muss in der Regel ein eigenes Ticket gelöst werden! Auch wer im Besitz einer normalen Monatskarte ist und ohne ein Extra-Ticket, sein Fahrrad in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro. Hier drücken die Kontrolleure in der Regel kein Auge zu. Tipp: Wer häufiger mit dem Rad in öffentlichen Verksehrmitteln unterwegs ist, kauft sich am besten auch für das Fahrrad ein Monatsticket.

(cp, dpa/tmn)

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