• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Anspruch auf Arbeitszeugnis



Das steht jedem Arbeitnehmer zu: ein Arbeitszeugnis!
Das steht jedem Arbeitnehmer zu: ein Arbeitszeugnis!

Spätestens wenn ein Jobwechsel ansteht, wird es Zeit für ein Zeugnis. Doch ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet – also hat jeder Anspruch auf ein Arbeitszeugnis? Und wenn ja, was sollte unbedingt drinstehen?

„Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis“, sagt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein. Dafür gibt es zweierlei Anlässe. Zum einen, wenn der Arbeitnehmer kündigt und einen neuen Job antritt: In diesem Fall steht dem Mitarbeiter ein sogenanntes Schlusszeugnis zu – also zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Zum anderen gibt es das Zwischenzeugnis. „Das kann der Arbeitnehmer immer einfordern, wenn es dafür einen triftigen Grund gibt“, erklärt der Fachanwalt. Dieser Fall liegt vor, wenn der Arbeitnehmer beispielsweise einen neuen Vorgesetzten bekommt und sich im Unternehmen versetzen lässt.

Anspruch auf Arbeitszeugnis: Auf die Formulierung kommt es an

Doch welche Punkte sollten in einem Arbeitszeugnis genannt sein? Bei dieser Frage wird’s schon ein wenig schwieriger, denn per Gesetz hat jeder Arbeitnehmer das Recht bzw. den Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Das heißt im Klartext: Der Arbeitgeber ist aufgefordert, die Aufgaben, Leistungen und das Verhalten des Mitarbeiters genau zu beschreiben – so wie es tatsächlich war. Die Note „3“ bzw. „befriedigend“ steht laut Rechtsprechung in diesem Zusammenhang für eine durchschnittliche Bewertung. In die Zeugnissprache übersetzt, wird diese Beurteilung zum Beispiel mit der Formulierung „zur vollen Zufriedenheit“ ausgedrückt.

Anspruch auf Arbeitszeugnis – auch bei schlechter Leistung

Was tun, wenn der Arbeitnehmer keine gute Leistung gebracht hat? Der Arbeitgeber kann dies im Arbeitszeugnis dokumentieren – und zwar mit Formulierungen wie „stets bemüht“ oder „im Großen und Ganzen zufriedenstellende Erledigung der Arbeit“. Allerdings muss der Arbeitgeber die Beurteilung im Streitfall belegen können – und das ist mitunter nicht ganz einfach.

„Schlechte Leistungen sind oft schwer darzulegen, vor allem über einen langen Zeitraum“, erläutert der Experte Meyer. Das gilt auch für den umgekehrten Fall. Nämlich dann, wenn der Arbeitnehmer mit seinem Arbeitszeugnis nicht zufrieden ist und ein deutlich besseres Zeugnis haben möchte. So müsste dieser erst beweisen, dass er bessere Leistungen erbracht hat – als der Chef anfangs bescheinigt.

(ssc, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE