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Auf Nummer Sicher gehen: Bankschließfach schützt während der Urlaubszeit



Ein Bankschließfach schützt Wertgegenstände vor Diebstahl
Ein Bankschließfach schützt Wertgegenstände vor Diebstahl

Wertgegenstände sollten nicht nur während des Urlaubs durch einen Safe geschützt werden. Darauf sollten Sie beim Bankschließfach unbedingt achten.

Was Viele nicht wissen: Ein Bankschließfach kann auch für einen kurzen Zeitraum sinnvoll sein. So zum Beispiel während der Urlaubszeit. Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen – gerade in den Ferien, wenn die Häuser unbeobachtet sind, schlagen die Räuber zu. Besonders auf Schmuck, Münzen oder Festplatten haben es die Räuber abgesehen. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, wie Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken betont.


Praktisch für Urlaub und Co.: Ein Bankschließfach auf Zeit

Gerade während der Urlaubszeit sind Bankschließfächer immer beliebter geworden. Die Empfehlung lautet daher, sich bei geplanten Reisen rechtzeitig bei seinem Bankinstitut nach einer kürzeren Mietdauer zu erkunden. In der Regel gibt es die Safes je nach Bedarf in unterschiedlichen Größen. Bei kleineren Schließfächern können Kunden mit ca. 30 Euro pro Jahr rechnen, während Tresore bis zu 730 Euro jährlich zu Buche schlagen können. Erfreulich: „Die Preise sind bisher konstant geblieben", fügt Topar hinzu. Jeder Mietwillige kann in der Regel selbst entscheiden, was im Bankschließfach deponiert wird: allerdings sind illegale Dinge generell verboten. Auch größere Summen an Bargeld sind im Banksafe nicht besonders gut aufgehoben.


Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf rät eine Liste der deponierten Gegenstände zu erstellen und auch Fotos zu machen. Topar empfiehlt zudem, auf Nummer Sicher zu gehen und die Wertsachen auf einer aktuellen Tageszeitung mit sichtbarem Beleg-Datum zu fotografieren


Beruhigt in die Ferien mit einer Zusatzversicherung fürs Bankschließfach

Der Haken: Wertgegenstände sind nicht bei jeder Bank automatisch über die Bankschließfachmiete versichert. Wie der Fall von Oktober 2014 in Berlin zeigte, sind selbst Bank-Safes nicht 100%ig sicher. Dort wurden in einer Nacht über 100 Schließfächer leer geräumt – viele Geschädigte waren nicht versichert und konnten keinen Schadensersatz geltend machen. „Das Geldinstitut selbst muss den Schließfachmieter nur entschädigen, wenn es den Schaden selbst verschuldet hat“, so Backofen. Das gilt beispielsweise, wenn die Bank keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Auch eine mangelnde Aufklärung gegenüber dem Kunden sei ein Entschädigungsgrund.


Kerstin Backofen von der Stiftung Warentest rät daher, eine zusätzliche Versicherung für das Schließfach in Anspruch zu nehmen, welche die meisten Banken anbieten. Damit sind nicht nur Diebstahl und Raub, sondern auch Feuer- und Wasserschäden oder sogar Blitzschlag und Rauch abgesichert. Die Zudsatzkosten für die Versicherung varieren dabei je nach Bank bei 20 bis 30 Euro je 1.000 Euro Versicherungsschutz pro Jahr. Bargeld im Schließfach versichern viele Banken übrigens erst gar nicht. Tipp von der Expertin Topar: Wer sich für ein Bankschließfach interessiert, sollte dies bei der Hausratsversicherung anfragen. Oftmals ist dies mit abgesichert.

(at, dpa/tmn)

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