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Beratungsgebühr im Reisebüro – Guter Rat ist teuer



Achtung bei der Urlaubsplanung: Oft wird eine Beratungsgebühr im Reisebüro verlangt.
Achtung bei der Urlaubsplanung: Oft wird eine Beratungsgebühr im Reisebüro verlangt.

Auch Reisebüros lassen sich ihre Beratung etwas kosten. Doch erst wenn der Kunde eine Reise tatsächlich kauft, erhält der Reiseverkäufer eine Provision. Aber wer zahlt die, wenn der Käufer nach der Beratung nicht bucht?

Herr Meier lässt sich 45 Minuten lang im Reisebüro „Zur Sonne“ beraten – 14 Tage Mallorca sollen es werden. Zuhause entdeckt Frau Meier im Internet dieselben Vorschläge des Reiseverkäufers, nur günstiger. Familie Meier bucht letzten Endes über das Online-Reiseportal und der Verkäufer im Reisebüro erhält nichts für seine Beratungsleistung.

Könnte es den Reisebüros nicht helfen, die Beratungen kostenpflichtig zu machen? Wenigstens für diejenigen Kunden, die trotz Beratung später woanders buchen. „Da gibt es sehr unterschiedliche Ansichten“, sagt Andreas Heimann, Geschäftsführer der DER Reisebüros. Und FTI-Chef Ralph Schiller ergänzt: „Es wird schon lange, lange drüber diskutiert, ohne dass es einmal flächendeckend entschieden wird.“

Beratungsgebühr im Reisebüro – Nicht bei Pauschalurlaub

Seit viele große Fluggesellschaften die Provisionen für den Verkauf ihrer Flugtickets abgeschafft haben, wird dem Reisebürokunden für die Flugtickets meist ein Aufschlag berechnet. Sogenannte Service-Entgelte für die Beratung sind dagegen selten.

Anders sieht es bei etwas komplexeren Reisewünschen aus. Verlangen die Vorstellungen der Kunden intensivere Beratung, wird durchaus auch mal eine Gebühr erhoben. „Nicht bei klassischen Pauschalreisen, aber bei sehr umfangreichen Beratungen“, bestätigt Heimann.

Beratungsgebühr im Reisebüro - Knackpunkt Wettbewerb

Das Reiseunternehmen Tui folgt genau diesem Prinzip. Für sehr spezielle und zeitaufwendige Beratungen verlangt das Unternehmen immer ein Service-Entgelt. Es sollte aber ein angemessener Betrag sein und der Kunde muss im Voraus auch über diese Gebühr informiert werden. „Aber bei einer Buchung wird das hinterher wieder verrechnet“, erklärt Heimann.

Aber nicht alle Reisebüros erheben diese Gebühren. Und so sollten besonders Kunden die speziellere Reisepläne haben, vergleichen, ob und welche Extrakosten für die Beratung anfallen. In Deutschland gibt es über 11 000 Reisebüros – der Wettkampf ist also groß. Da können Service-Gebühren ein großer Abzugspunkt sein, der die Kunden vertreibt. „Es ist eben nicht so, dass der Kunde bereit ist, das heute einfach zu akzeptieren“, sagt Schiller.
(nr, dpa/tmn)

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