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Berufs- und Erwerbsunfähigkeit: Stellen Sie sich dem total verdrängten Risiko!



Was passiert eigentlich, wenn Sie plötzlich nicht mehr arbeiten können?
Was passiert eigentlich, wenn Sie plötzlich nicht mehr arbeiten können?

Unfall oder Krankheit: Es gibt viele Ursachen, die einen aus dem Arbeitsleben herausreißen können. Vor dem Abschluss einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung sollte man sich allerdings gut informieren.

Den meisten Deutschen ist das Risiko eines unfreiwilligen Ausscheidens aus dem Arbeitsleben nicht bewusst – das geht aus einer aktuellen Studie der Zurich Versicherung hervor. 40 Prozent der Befragten schätzen ihr persönliches Risiko auf weniger als zehn Prozent. In Wirklichkeit seien es laut Statistiken rund ein Viertel der deutschen Erwerbstätigen, die frühzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, so die Analysten.

Gesetzlich Rentenversicherte erhalten zwar bei Erwerbsunfähigkeit eine staatliche Rente, doch die reicht oft nicht aus, um den Lebensstandard halten zu können. Daher empfiehlt der Bund der Versicherten eine zusätzliche private Absicherung.

Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit – kleiner Unterschied, große Wirkung!


Wer mit dem Gedanken spielt, eine entsprechende Versicherung abzuschließen, sollte sich im Vorfeld gründlich informieren. Zunächst gilt es, zwischen einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu unterscheiden. Obwohl beide Varianten ähnlich klingen und im Volksmund oft synonym verwendet werden, verbergen sich hinter ihnen doch grundlegend verschiedene Konzepte.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt nur, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen gar keinem Beruf mehr nachgehen kann, also Vollinvalide ist.

Anders bei der Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie springt auch ein, wenn später, etwa nach einer Umschulung, wieder ein anderer Beruf ausgeübt werden kann. Voraussetzung für die Zahlung der Versicherungssumme – meist eine monatliche Rente – ist, dass der Versicherte aufgrund von Krankheit oder eines Unfalls seinen derzeitigen Beruf mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben kann. Dazu muss eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 Prozent durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.

Für wen lohnt sich welche Versicherung?

Grundsätzlich ist also der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu empfehlen, auch wenn die Beiträge höher sind als für eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Sie richten sich in erster Linie nach der Art der Beschäftigung und dem Alter des Antragstellers – je risikoreicher der Beruf und je älter der Antragsteller, desto höher. Daher sollte man die Police in jungen Jahren abschließen, am besten in der Ausbildung oder während des Studiums.

Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich, wie eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest zeigt: Die Preisunterschiede bei Berufsunfähigkeitsversicherungen sind sehr groß.

Ebenso ist die Zahlungsbereitschaft der Versicherer einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel online zufolge sehr unterschiedlich. Häufiger Streitpunkt: Der Versicherte habe bei Abschluss des Vertrags Vorerkrankungen verschwiegen oder sonstige Bedingungen nicht eingehalten. Viele Anträge werden jedoch von vornherein abgelehnt, etwa weil Vorerkrankungen das Risiko einer späteren Berufsunfähigkeit erhöhen. Dann kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zumindest im Fall der Vollinvalidität eine Basisabsicherung bieten.

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