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Cashflow versus Dividende: Was für Anleger wichtig ist



Die durchschnittliche Dividende der Dax-Aktien in den vergangenen 10 Jahren lag zwischen 1,05% und 6,52%.
Die durchschnittliche Dividende der Dax-Aktien in den vergangenen 10 Jahren lag zwischen 1,05% und 6,52%.

Dividenden sind für Privatanleger eine verlässliche Größe, um eine Aktie zu bewerten. Experten betrachten allerdings zusätzlich immer den Cashflow von Unternehmen. Auch private Anleger sollten beides kennen.

Private Anleger kaufen in erster Linie Aktien, um mit ihnen Geld zu verdienen. In diesem Szenario spielt die Dividende eine entscheidende Rolle, denn sie ist der Gewinnanteil pro Aktie, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Deshalb mache es auch Sinn, auf diesen Betrag zu achten, findet Franz-Josef Leven, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Aktieninstitutes in Frankfurt am Main. Doch hohe Dividendenzahlungen könnten auch darauf hinweisen, dass ein Unternehmen zu wenig investiert und dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit verliert.  

Cashflow vielfältiger als Dividende

Im Aktiengeschäft gibt es deshalb noch einen weiteren Wert, den vor allem Experten viel stärker berücksichtigen als die Dividende: Den Cashflow, eine wichtige Kennzahl bei der Bewertung eines Unternehmens. In diesen Wert fließen Faktoren wie der Verschuldungsgrad, die Marktstellung des Unternehmens in der jeweiligen Branche oder Investitionen in das Zukunftsgeschäft mit ein.

Oder einfach ausgedrückt: Der Cashflow ist „die Menge an Zahlungsmitteln, die ein Unternehmen am Jahresende mehr auf dem Konto hat als am Jahresanfang“, erklärt Franz-Josef Leven.

Das sagt der Cashflow aus

Der Cashflow gewährt Aktionären einen besseren Blick auf die tatsächliche Finanzlage des Unternehmens. Er zeige nicht nur an, wie viele finanzielle Mittel das Unternehmen tatsächlich erwirtschaftet habe, sondern auch wie kreditwürdig es sei, erläutert Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz in Düsseldorf. Weil daran zu erkennen sei, „ob ein Unternehmen die Kraft besitzt, die Schulden auch tatsächlich zurückzuzahlen“, ergänzt der Börsenexperte.

Negativer Cashflow ist nicht immer negativ

Bevor Anleger die Aktien eines einzelnen Unternehmens kaufen, sollten sie also auf beide Größen achten, die Dividende und den Cashflow. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn Cashflow ist nicht gleich Cashflow. Prinzipiell sei ein positiver Wert zwar gut, sagt Stephan Witt von der Finum Private Finance AG in Berlin.

 

Doch selbst ein negativer Cashflow sollte nicht zwangsläufig negativ eingeschätzt werden: Denn auch, wenn Unternehmen Auszahlungen tätigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben (operativer Cashflow), könne der Wert sinken.  

Positiver Cashflow kann Dividende bringen

Investitionsfreudige Unternehmen wiesen dagegen häufig einen hohen Cashflow auf. Doch auch das ist nicht zwangsläufig ein positives Indiz: Solche Investitionen könnten sich zwar in Zukunft auszahlen, würden sich aber nicht automatisch sofort in hohen Dividenden niederschlagen. Hier müsse ein Anleger entscheiden, ob er genug Geduld und Vertrauen habe, um auf die Rendite zu warten. Generell gilt übrigens als goldene Regel beim Aktienkauf: Um das Verlustrisiko zu reduzieren, sollten Sie nie nur in ein Unternehmen oder in eine Branche investieren.

(schl, dpa/tmn)

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