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Countdown Steuererklärung: Jetzt ranklotzen und 2016 richtig sparen!



Jetzt schon vorsorgen, damit sich die Steuerklärung 2016 richtig lohnt!
Jetzt schon vorsorgen, damit sich die Steuerklärung 2016 richtig lohnt!

Wer in diesem Jahr die Weichen richtig stellt, zahlt 2016 weniger Steuern und kann sich staatliche Zulagen und Leistungen sichern. Wir zeigen, wie`s geht.

Kaum einer denkt gerne an die nächste Steuererklärung. Dabei lohnt es sich gerade dann, wenn das Jahr zu Ende geht. Wer jetzt aktiv wird, kann spätestens bei der nächsten Abrechnung mit dem Finanzamt eine Menge Geld sparen.


Steuererklärung 2016: Gesundheitskosten absetzen

Zuzahlungen für Medikamente, Kosten für Brille oder Kontaktlinsen, Zahnersatz, Krankengymnastik, Taxifahrten zum Arzt – diese und ähnliche Ausgaben können als „außergewöhnliche Belastung“ die Steuerlast deutlich senken. Entscheidend ist, ob eine gewisse Belastungsgrenze überschritten ist. Diese liegt, je nach Einkommen und Zahl der minderjährigen Kinder, zwischen einem und sieben Prozent des zu versteuernden Einkommens. Wer höhere Ausgaben hat, kann sie steuerlich absetzen. 

Besonders Familien, die in diesem Jahr schon einige Gesundheitsausgaben hatten, sollten sich ihre Rechnungen und Quittungen genau ansehen und addieren. Sind sie nah an ihrer Belastungsgrenze, lohnt es sich, weitere Ausgaben, zum Beispiel für eine Zahnspange oder Brille, noch in dieses statt ins nächste Jahr zu legen. Entscheidend für die Anrechnung im Steuerjahr 2015 ist, dass die Leistung vor dem 31. Dezember bezahlt wird. Ob dann zum Beispiel die Brille erst 2016 geliefert wird, spielt keine Rolle.


Verschenken Sie 2016 in der Steuerklärung die Zulage nicht

Viele haben einen Riester-Vertrag, denken aber nicht daran, sich die Zulagen vom Fiskus zu sichern. Denn die müssen für jedes Jahr neu beantragt werden. Am 31. Dezember 2015 endet die Frist für das Riester-Jahr 2013. Der Zulagenantrag muss an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) geschickt werden. Die jährliche Grundzulage liegt pro Person bei 154 Euro, die Kinderzulage bei 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und bei 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder.

Handwerkerarbeiten können Sie 2016 in der Steuerklärung günstig verteilen

Wer hohe Handwerkerkosten hat, zum Beispiel weil er seine Wohnung renoviert, sollte darauf achten, die Ausgaben auf dieses und das nächste Jahr zu verteilen. Denn grundsätzlich lassen sich pro Jahr höchstens 20 Prozent der abgerechneten Arbeitsleistung steuerlich anrechnen, und zwar bis zu einem Rechnungshöchstbetrag von 6000 Euro. Die Steuerentlastung liegt also bei maximal 1200 Euro jährlich. Beispiel: Eine Familie baut das Dachgeschoss ihres Hauses aus, die Handwerkerkosten dafür liegen bei etwa 30 000 Euro. Wird ein Teil davon 2015 bezahlt, der andere erst 2016, liegt die Steuerersparnis bei insgesamt 2400 Euro statt bei 1200 Euro.

Steuerfreibeträge für die Steuerklärung 2016 sichern

Arbeitnehmer können mit persönlichen Freibeträgen ihre Lohnsteuer senken. Einige müssen beim Finanzamt beantragt werden. Zum Beispiel können Steuerzahler sich für Werbungskosten von mehr als 1000 Euro im Jahr einen Freibetrag eintragen lassen. Dafür müssen Sie bis spätestens 30. November beim Finanzamt den „Antrag auf Lohnsteuerermäßigung“ stellen. Der Freibetrag wird dann schon bei der Lohnsteuer von Dezember berücksichtigt.


Steuerklasse überprüfen, um 2016 Steuern zu sparen

Auch ein Wechsel der Lohnsteuerklasse kann dafür sorgen, dass netto mehr Gehalt ausgezahlt wird. Eine Wahlmöglichkeit haben vor allem Ehe- und eingetragene Lebenspartner. Welche Lohnsteuerklassen für sie am günstigsten sind, hängt vor allem davon ab, wie viel beide verdienen. Beispiel: Ist einer Hauptverdiener und arbeitet der andere Partner gar nicht oder nur in einem Minijob, sind in der Regel Steuerklasse III und V ideal. Verdienen beide in etwa gleich viel, ist meist die Kombination IV und IV am günstigsten.

Wichtige Vorteile kann ein Steuerklassenwechsel auch dann bringen, wenn einer der Partner demnächst mit einer Lohnersatzleistung wie Eltern-, Arbeitslosen-, oder Krankengeld rechnet. Denn dessen Höhe hängt vor allem vom letzten Nettoeinkommen ab. Beispiel: Ein Ehepaar erwartet ein Baby, die Frau will nach der Geburt Elterngeld beantragen. Sie sollte deshalb auf eine Lohnsteuerklasse achten, in der vor allem ihr Nettogehalt möglichst hoch ist. Um das Elterngeld zu erhöhen, muss sie die günstigere Steuerklasse spätestens im siebten Monat vor Anfang ihres Mutterschutzes beim Finanzamt beantragen.  

Steuern sparen: Rechtzeitig heiraten – und sich zur richtigen Zeit trennen

Es ist nicht wirklich romantisch, aber oft lukrativ: Eine Hochzeit kurz vorm Jahreswechsel. Denn die Ehegatten profitieren in der Regel von der gemeinsamen Veranlagung beim Finanzamt. Finanziell interessant wird es besonders, wenn einer der Partner mindestens 60 Prozent, der andere nicht mehr als 40 Prozent zum gemeinsamen Einkommen beisteuert. Ein Paar, das sich noch 2015 traut, kann die günstigere Veranlagung für das gesamte laufende Jahr beantragen.

Rechtzeitig heiraten und trennen schafft steuerliche Vorteile.Aber auch wenn eine Trennung ansteht, kommen Steuerfragen ins Spiel. Denn für die Veranlagung nach der Splittingtabelle genügt es, wenn das Ehepaar an zumindest einem Tag im Jahr noch zusammengelebt hat. Entscheidend ist in der Regel der gemeinsame Wohnsitz. Zieht zum Beispiel der Mann erst am 2. Januar statt noch im alten Jahr aus der Wohnung aus, kann das eine Steuerersparnis von mehreren tausend Euro retten.

Geld, das beide für die Scheidung gut brauchen können.

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