• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Crowdfunding: Ihre Projekte mit Hilfe der Masse finanzieren!



Crowdfunding ist ein globales Phänomen.
Crowdfunding ist ein globales Phänomen.

Tolles Projekt im Kopf, aber keine Lust auf einen teuren Kredit? Dann könnte Crowdfunding das Richtige sein: Für die Umsetzung einer Idee bekommt man das Geld von der Masse. So funktioniert Crowdfunding.

Ob es die selbstgebastelte App ist, das erste Album der eigenen Band oder ein Hilfsprojekt – für die Umsetzung einer Idee benötigen selbst die kreativsten Köpfe Geld. Doch das wächst leider nicht auf den Bäumen. Unterstützung durch Stipendien, Kredite oder Fördermittel ist oft schwer aufzutreiben. Viele Künstler, Aktivisten, Veranstalter und Unternehmen lassen sich ihre Projekte daher von Leuten finanzieren, die von ihren Konzepten überzeugt sind – das nennt man Crowdfunding. Allerdings: Wer auf diesem Weg kleinere oder größere Summen sammeln möchte, der braucht nicht nur einen guten Plan, sondern auch einen langen Atem.

Was bedeutet Crowdfunding?

Crowdfunding ist eine Art der Finanzierung („funding“) durch eine Menge („crowd“) von Leuten. Hierzulande spricht man auch von der Schwarmfinanzierung. Initianten stellen meist über das Internet ihre Projekte vor, nennen für deren Umsetzung die Summe des benötigen Geldes und rufen zur Spende oder Beteiligung dafür auf. Das kann man freilich im Alleingang über das eigene Blog oder die eigene Homepage machen, etabliert hat sich aber mittlerweile das Sammeln über spezielle Crowdfunding-Portale wie Startnext, Kickstarter oder Indiegogo.


Wie funktioniert die Finanzierung über Crowdfunding-Portale?

Auf den speziellen Webseiten erstellen Kreative ein Profil, in dem sie ihr Projekt ausführlich beschreiben. Von Arbeits- und Hörproben über Texte bis hin zu Videos. Dazu muss der Crowdfunder, also derjenige, der Geld sammeln möchte, bei den meisten Portalen ein Finanzierungsziel angeben. Unterstützer können dann Geld versprechen – von Kleinstbeträgen bis zu drei- oder vierstelligen Summen. Wird innerhalb einer festgelegten Zeit der benötigte Betrag erreicht, fließt das Geld für die Umsetzung der Idee an deren Urheber. Allerdings behalten die meisten Plattformen ein paar Prozent der Summe ein.

Ein gutes Konzept muss her

Um die angepeilte Summe zu erreichen, brauchen Crowdfunder ein gutes Konzept. Wichtig sei die „systematische Planung“, betont Patrick Klütsch von der Beratungsfirma Crowdconsult. Ein sauberer Businessplan sei die Mindestvoraussetzung. Am Wichtigsten sei jedoch die Qualität der Idee und dass man sein Vorhaben in eine gute Geschichte packen könne.

Ohne Arbeit kein Erfolg

Crowdfunding: Die Massen von seinem Konzept überzeugen

Mit einer guten Idee und sauberer Planung ist es aber nicht getan. Mit dem Start der Kampagne geht die Arbeit erst richtig los. Nun gilt es, die Werbetrommel tüchtig zu rühren. Man müsse die Multiplikatoren finden und ansprechen, „die dann andere Unterstützer für das Projekt begeistern können“, verdeutlicht Patrick Klütsch.

 

 

Gegenleistung für das Geld aus der Masse

Für die finanzielle Hilfe erwarten die Unterstützer in den meisten Fällen eine Gegenleistung, zum Beispiel das fertige Produkt oder eine namentliche Erwähnung im Abspann des Filmes. Experten sprechen dabei von Reward-Crowdfunding oder Crowdsupporting. Anders beim sogenannten Crowddonating, das etwa bei einem Hilfsprojekt für gute Zwecke zum Einsatz kommt, bei dem es keine Gegenleistung gibt.

Beim Crowdinvesting, das vor allem in Start-ups zum Einsatz komme, verkaufe der Geldsammler wie beim klassischen Investment Anteile, erklärt Stephan-Nicolas Kirschner von der IHK Berlin. Allerdings nicht an einzelne Investoren, sondern an eine Masse. Schließlich gibt es noch das Crowdlending. Hier geht das gesammelte Geld nach einiger Zeit und mit einem bestimmten Zinssatz an die Unterstützer zurück – wie beim klassischen Kredit.

Ethische Verpflichtung bei Crowdfunding bleibt

Abgesehen von den verschiedenen Unterarten bleiben dem Crowdfunding-Berater Patrick Klütsch zufolge die Verpflichtungen gegenüber den Unterstützern auch nach dem Ende der Kampagne in anderer Form bestehen: Die Leute hätten einen „berechtigten Anspruch, fortlaufend involviert und informiert zu werden“. Und sie müssten auch kritische Nachfragen stellen dürfen, die die Geldnehmer zeitnah und offen beantworten sollten. Denn: „Man sollte beim ersten Projekt schon an mögliche Folgeprojekte denken.“

(udm, dpa/tmn)

  • 2016-02-26Svenja Keller

    Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen mit Crowdplattformen gemacht! Einige meiner Bekannten haben so ihre kleinen Projekte ermöglicht :)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE