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Die Einzugsbestätigung kommt! Ab 1. November noch mehr Formularstress auf dem Amt



Wenn die Anmeldung auf dem Berliner Bürgeramt zum Alptraum wird.
Wenn die Anmeldung auf dem Berliner Bürgeramt zum Alptraum wird.

Ab 1. November müssen neue Mieter eine Einzugsbestätigung beim Einwohnermeldeamt vorweisen. Wer die 2-Wochen-Frist überschreitet, riskiert eine Geldstrafe! Das müssen Berliner mit langen Wartezeiten auf Termine beachten!

Um Scheinanmeldungen zu verhindern, tritt am 1. November bundesweit das neue Meldegesetz in Kraft. Dann müssen Mieter zu den üblichen Unterlagen wie Anmeldeformular, Identitätsnachweis und Personenstandsurkunde (bei Erstanmeldung) auch eine Einzugsbestätigung vorlegen. Ein weiteres nerviges Formular also, an das die ohnehin vom Umzug gestressten Leute denken müssen.


Was genau ist eine Einzugsbestätigung?

Folgende Informationen müssen auf der Einzugsbestätigung stehen:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung und Namen der meldepflichtigen Personen

Darüber hinaus zu beachten:

  • Die Einzugsbestätigung muss vom Wohnungsgeber unterschrieben sein! Es genügt nicht, wenn Mieter das Formular einfach selbst erstellen und abgeben.
  • Ebenso zwecklos ist die Vorlage des Mietvertrags. Dieser wird nicht als Ersatz für eine Einzugsbestätigung anerkannt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, lädt sich das Formular auf der Webseite des Bürgeramts herunter, füllt bereits alles aus und lässt die Einzugsbestätigung direkt bei der Wohnungsübergabe vom Vermieter unterzeichnen. Dieser ist verpflichtet diese Bestätigung zu erstellen. Darüber hinaus kann er auch beim Amt erfragen, ob sich seine neuen Mieter dort fristgerecht angemeldet haben.

Lange Wartezeiten auf Berliner Bürgerämtern

Berliner Bürgerinnen und Bürger sind schon seit langem genervt: Wer einen Termin beim Bürgeramt möchte, muss mittlerweile mehrere Monate darauf warten. Schneller geht es meist nur bei einem Notfall oder durch den Erwerb eines Termins auf dem Schwarzmarkt. Es ist deshalb unmöglich, die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 2 Wochen einzuhalten. 

Mit einer Geldstrafe muss jedoch niemand rechnen, solange innerhalb dieser Frist der Termin vereinbart wurde.


So bekommen Sie in Berlin einen Termin beim Einwohnermeldeamt

Aber selbst das ist gar nicht so einfach: Derzeit sind alle Termine bis Weihnachten ausgebucht und noch keine Daten für den Zeitraum danach freigeschaltet. Wann dies der Fall sein wird, ist nicht vorher zu sagen, da jedes Bürgeramt seine Termine selbst koordiniert.

"Also einfach mal jeden Tag reinschauen!" empfiehlt eine der hilfsbereiten Personen, die man unter der Nummer 115 aus dem Berliner Festznetz erreicht. "Ansonsten können Sie auch auf eines der Ämter gehen und dort persönlich nach einem Termin fragen!" rät die Dame weiter. "Oder Sie beantragen einen Termin per E-Mail."

Wichtig sei es zudem, sich zu notieren, wann man den Termin vereinbart hat. Dann ist man später bei der An- beziehungsweise Ummeldung auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Tipp: Es kann sich auch lohnen, unter der 115 einen Termin zu erfragen. Wir bekamen dort sofort einen angeboten – bereits im November!

(ik, dpa/tmn)

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