• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

E-Wheels: Fahrer sind Straftäter!



Wer mit E-Wheels auf öffentlichen Straßen unterwegs ist, wird zum Straftäter.
Wer mit E-Wheels auf öffentlichen Straßen unterwegs ist, wird zum Straftäter.

E-Wheels sind der Renner. Aber Vorsicht: Sie gelten rechtlich als Spielzeug oder Fun-Fahrzeug. Wer sie auf einer öffentlichen Straße nutzt, begeht eine Straftat!

Das elektronische Einrad, auch unter den Namen E-Wheel, Solowheel, Monowheel oder Airwheel auf dem Markt, liegt voll im Trend. Kein Wunder, denn das Fortbewegungsmittel der modernen Generation macht nicht nur Spaß, sondern springt auch auf den Zug der schadstofffreien Mobilität auf. Aber Achtung: Die E-Wheels, die es auf gut 20 km/h bringen und nur aus einem Einzelrad mit seitlich montierten Trittflächen bestehen, darf man im Gegensatz zu den Segways nicht im öffentlichen Straßenverkehr benutzen. Wer es dennoch macht, begibt sich auf rechtliches Glatteis und riskiert eine saftige Strafe!  

E-Wheel auf der Straße: Achtung, Geldbuße!

Da es für das E-Wheel keine Sonderregelung wie für Segways gibt und ihre Höchstgeschwindigkeit über sechs km/h beträgt, gelten die allgemeinen Bestimmungen der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) sowie der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO). Rein konstruktionsbedingt können E-Wheels allerdings laut ADAC die Zulassungsvorschriften über Sitz, Lenkung, Bremsen, Beleuchtung, Spiegel und so weiter gar nicht erfüllen. Daher dürfen Besitzer elektronischer Einräder nicht im öffentlichen Straßenraum fahren, sondern nur in Parks oder abgegrenzten Gebieten. Wer sich nicht daran hält und von der Polizei aufgehalten wird, muss eine Geldbuße von 70 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit bezahlen und heimst sich einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg ein.

E-Wheel-Recht: Straftat wegen fehlender Pflichtversicherung

E-Wheel-Rechtsstreit nimmt kein EndeDas ist aber noch nicht alles: Wer sich mit einem elektronischen Einrad im öffentlichen Straßenverkehr erwischen lässt, macht sich obendrein zum Straftäter.

Denn: Da die im Handel angebotenen E-Wheels bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von über sechs km/h haben, unterliegen sie – genau wie Kfz – rechtlich der Versicherungspflicht.


Die Crux: Eine solche Versicherung gibt es für elektrische Einräder überhaupt nicht. Deshalb begeht, wer es im öffentlichen Verkehr fährt, zusätzlich eine Straftat nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz, heißt es in einer Mitteilung der juristischen Zentrale des ADAC.

E-Wheel auf der Straße: Straftat wegen fehlender Fahrerlaubnis

Und noch immer kein Ende der Rechtsverstöße: Da das elektronische Einrad über einen maschinellen Antrieb (per Akku) verfügt, ist es rein rechtlich ein Kraftfahrzeug. Weil die flotten E-Wheels aber keine zwei Räder haben, gehören sie nicht zu den Krafträdern. Deshalb benötigt der Besitzer eine Fahrerlaubnis der Klasse B, also die gleiche wie fürs Autofahren. Wer ohne entsprechenden Führerschein mit dem E-Wheel auf öffentlicher Straße fährt, begeht deshalb direkt noch eine zweite Straftat nach § 21 Straßenverkehrsgesetz. Wer mit dem E-Wheel auf der Straße unterwegs ist, muss sich also warm anziehen!

E-Wheel Versicherung: Private Haftpflicht greift nicht

Zum Schluss: Aufgrund der gesetzlichen Versicherungspflicht kommen die privaten Haftpflichtversicherungen für Schäden, die beim Betrieb eines elektrischen Einrades entstehen, nicht auf. Sach- oder Personenschäden müsse der Fahrer des E-Wheels daher aus eigener Tasche erstatten, erklärt der ADAC. Hier gibt's noch mehr Infos über die elektrischen Einräder.


Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE