• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Es geht um Ihr Geld! Wichtige Gesetzesänderungen zum 1. Januar 2017



Aufgepasst: Das ändert sich ab 01. Januar 2017!
Aufgepasst: Das ändert sich ab 01. Januar 2017!

Zum Jahreswechsel stehen regelmäßig Veränderungen an. Für Verbraucher ist auch diesmal wieder der 1. Januar 2017 Stichtag für zahlreiche neue Regeln – vor allem in den Bereichen Zinsen, Mindestlohn und Steuerfreibeträge. Was ändert sich für Angestellte, Familien, Rentner und Halter von Lebensversicherungen? Ein Überblick:

Einkommenssteuer – das ändert sich 2017

Wichtige Nachrichten für Angestellte: Der Bund der Steuerzahler weist darauf hin, dass zum neuen Jahr der absetzbare Betrag für Vorsorgeaufwendungen sowie der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer steigen. Zukünftig können 84 Prozent der Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden – das bedeutet ein Plus von zwei Prozent. Der Höchstbetrag liegt damit bei 23.362 Euro für Familien. Alleinstehende können 19.625 Euro bei der Steuer angeben.

Für Single-Geringverdiener steht ein Anstieg des Grundfreibetrags in der Einkommenssteuer an, sodass zukünftig 8820 Euro steuerfrei sind. Verheiratete müssen bis zu einem Einkommen von 17.640 Euro keine Steuern auf ihre Einkünfte zahlen. Im gleichen Zuge steigt auch der Kinderfreibetrag um 108 Euro auf dann 4716 Euro.

Unterhaltskosten werden ab 1. Januar 2017 geringer besteuert

Elternteile, die zu Unterhalt verpflichtet sind, können diese in Zukunft als außergewöhnliche Belastung absetzen. Der Bund der Steuerzahler weist darauf hin, dass ab 1. Januar bis zu 8820 Euro abziehbar sind. Das bedeutet eine Erhöhung um 168 Euro. Diese steuerliche Erleichterung können allerdings nur die Personen in Anspruch nehmen, die für ihre Kinder kein Kindergeld und auch keinen Kinderfreibetrag erhalten.

Änderungen, die sich lohnen ...

Staat erhöht Förderung für Pensionskassen

Die Förderung für eine betriebliche Altersvorsorge nimmt zu. Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steige laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf 6350 Euro (West) und 5700 Euro (Ost). Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich damit auch der Teil des Gehalts erhöht, der steuer- und abgabenfrei in Direktversicherungen oder Pensionskassen eingezahlt werden kann. Der vom Staat geförderte Höchstbetrag steigt damit allerdings nur von 2976 Euro auf 3048 Euro pro Jahr.

Erhöhung des Mindestlohns

Parallel dazu, erklärt die Verbraucherzentrale NRW, wird der Mindestlohn steigen. Er erhöht sich um 34 Cent auf einen Bruttostundenlohn von 8,84 Euro. Dieser gilt übrigens auch für Minijobber, die allerdings weiterhin die Höchstgrenze von 450 Euro nicht überschreiten dürfen.

Änderungen, die weniger erfreulich sind ...

Für Rentner, die 2017 in Rente gehen, sind die anstehenden Änderungen nicht erfreulich. Ab 1. Januar sind künftig 74 Prozent der Rente zu versteuern. Das bedeutet einen Anstieg um zwei Prozent. Für Bestandsrentner wird sich hingegen nichts ändern.

Garantiezins für Lebensversicherungen sinkt

Etwas, das nicht nur Familien und Rentner betrifft: Der Garantiezins für Lebensversicherungen wird sinken – und das deutlich. Der Höchstrechnungszins beträgt laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ab 1. Januar noch 0,9 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang um 0,26 Prozent.

Höhere Besteuerung von Versicherungen mit Kapitalwahlrecht

Auch für manche Halter von Lebensversicherungen wird das Jahr 2017 Einbußen bedeuten. Bei Einmalauszahlungen gelten dann neue Steuerregeln. Der GDV gibt an, dass Kunden, die nach 2004 eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen haben, die Differenz zwischen Versicherungsleistung und eingezahlten Beiträgen zur Hälfte mit ihrem Tarif versteuern müssen. Dies ist der Fall, wenn die Auszahlung zum vollendeten 60. Lebensjahr stattfindet und der Vertrag mindestens zwölf Jahre lief. Einmalauszahlungen aus Versicherungen, die bereits vor 2005 vereinbart wurden, bleiben jedoch weiterhin von der Steuer befreit.  

(dk, dpa/tmn)

 

 

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE