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ETFs versus ETF-Dachfonds: Rendite und Risiko im Vergleich



Dachfonds sind deutlich komplizierter als Indexfonds.
Dachfonds sind deutlich komplizierter als Indexfonds.

Wem Aktien zu riskant sind, der ist mit ETFs gut beraten. Gilt das auch für ETF-Dachfonds? Wir zeigen die Vor- und Nachteile.

Sparer, die bei der anhaltenden Niedrigzinsphase nach Anlageoptionen suchen, kommen schnell auf Aktien. Wem das klassische Aktieninvestment aber zu teuer und zu riskant erscheint, der findet in Exchange Traded Funds bzw. börsengehandelten Indexfonds (ETFs) eine risikoarme und kostengünstige Alternative. Doch wie sieht das bei ETF-Dachfonds aus? Die wichtigsten Informationen und Unterschiede im Überblick:

ETFs: Kleines Risiko und wenig Kosten

Bei ETFs handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds. Mit ihnen, erklärt Finanzexperte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, könnten Sparer das Risiko streuen und dabei auch noch die Kosten auf ein Minimum halten. Denn: Für ETFs benötigt man weder Analysten noch Manager, um Anlageentscheidungen zu treffen, da sie stets einen Index wie etwa den DAX spiegeln. Geht der Kurs nach oben, steigt der Wert und umgekehrt. Weil ETFs also nicht aktiv gemanagt werden, halten sich die Verwaltungskosten auf sehr niedrigem Niveau. Gleichzeitig kann sie der Inhaber wie Aktien jederzeit verkaufen, da die ETFs wie Wertpapiere an der Börse gehandelt werden.

ETF-Dachfonds: Risiko Fondsmanager


Im Grunde funktioniert ein ETF-Dachfonds wie einzelne ETFs – er bildet den Verlauf von Indizes ab. Zwei entscheidende Unterschiede gibt es aber: Bei ETF-Dachfonds investiert der Anleger über den Dachfonds in mehrere ETF-Töpfe, und sie werden üblicherweise aktiv gemanagt. „ETF-Dachfonds mischen, je nach Anlagestrategie, die Indexbausteine mit unterschiedlicher Gewichtung“, erläutert Michael Hakert von der Ratingagentur Morningstar. Wie sich der Mix zusammensetzt, entscheidet ein Fondsmanager – etwa ob mehr Aktien- oder mehr Anleihen-ETFs, eher auf Rohstoffe ausgelegte Investmentfonds oder Immobilienfonds in den großen Mischtopf kommen. Und genau darin sieht der Börsenprofi ein Risiko: „Ein Fondsmanager kann falsche Entscheidungen treffen.“

Nicht durch „doppelte Risikostreuung“ täuschen lassen

ETFs schwanken mit den Entwicklungen an der Börse.Doch was ist dann mit der „doppelten Risikostreuung“, die man häufig im Zusammenhang mit ETF-Dachfonds liest?

Gemeint ist damit der zweifache Mix  – einmal der von ETFs im Dachfonds und einmal der innerhalb der einzelnen ETFs. Damit ist es Michael Hakert zufolge nicht weit her. Denn: Je nach Gewichtung verändert sich trotzdem das Rendite-Risiko-Profil.

Bei aktienlastigen Fonds müssten Anleger, erklärt der Experte der Ratingagentur, mit stärkeren Schwankungen rechnen als bei defensiven Produkten, die Anleihen höher gewichten.

Kosten für ETF-Dachfonds widersprechen dem ETF-Prinzip

Obwohl Anleger eigentlich in günstige Indexfonds investierten, müssten sie bei ETF-Dachfonds teilweise mit Entgelten von 1,4 Prozent rechnen, moniert Niels Nauhauser. Das sei vergleichbar mit herkömmlichen Aktienfonds. Der Vorteil, dass ETFs günstig sind, falle damit weg. Weiter kritisiert der Verbraucherschützer, dass einige Fonds zusätzlich eine sogenannte Performance Fee, ein ertragsabhängiges Zusatzentgelt forderten. Dies werde „für eine Leistung verlangt, die nicht erbracht wurde“. Entgelte plus aktives Management „stellen das ETF-Prinzip auf den Kopf“.

ETFs oder ETF-Dachfonds: Was bringt mehr Rendite?

Die Rendite der Dachfonds ist laut Michael Hakert von Morningstar selten besser als bei vergleichbaren Indizes. Selbst dann nicht, wenn sie in hochbewertete Einzel-ETFs investieren. Ein Grund: Das Management schichtet sie häufig um. Das wirke sich negativ auf die Kosten der Dachfonds aus, erläutert der Ratingspezialist. Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale rät zum Kauf einzelner ETFs anstelle von Dachfonds. Da die ETFs passiv gemanagt werden, verursachten sie niedrigere Kosten. Zugleich schneiden sie im Mittel nicht schlechter ab als aktiv verwaltete Fonds.

(udm, dpa/tmn)

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