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Fahrraddiebstähle ungebrochen hoch: Wann die Hausratversicherung zahlt



Die normale Hausratversicherung greift nur bei Einbruchdiebstählen im Wohnraum.
Die normale Hausratversicherung greift nur bei Einbruchdiebstählen im Wohnraum.

Sage und schreibe 340.000 Fahrraddiebstähle hat die Polizei im vergangenen Jahr erfasst – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. In der Regel sind Fahrräder zwar in der Hausrat mitversichert, allerdings zahlt die Versicherung bei Diebstahl nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Zahl der Fahrraddiebstähle hat sich innerhalb eines Jahres um sieben Prozent gesteigert: Die Polizei erfasste im letzten Jahr 340.000 gestohlene Räder. Davon waren 210.000 versicherte Fälle, für die Hausratversicherungen ihren Kunden 100 Millionen Euro ausbezahlten. Dies sei der höchste Stand an Diebstählen von versicherten Rädern seit fünf Jahren, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf seiner Website mit. Allerdings: Damit die Hausratversicherung im Fall der Fälle auch wirklich den Schadenersatz übernimmt, muss man einiges beachten:

Hausratversicherung deckt nur Einbruchdiebstahl ab

Die häufigsten Fahrraddiebstähle passieren auf offener Straße. Die Hausratversicherung deckt in der Regel den Einbruchdiebstahl von Fahrrädern ab. Dem GDV zufolge also nur dann, wenn Langfinger das Rad aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen entwenden. Weit häufiger greifen die Übeltäter jedoch auf offener Straße zu. Damit man auch in diesem Fall den Schaden ersetzt bekomme, könne man eine zusätzliche Fahrradklausel in die Hausratpolice einbauen lassen.

Von den insgesamt 26 Millionen Hausratversicherungsverträgen hätten rund 40 Prozent die Fahrradklausel eingeschlossen.

Für hochwertige Räder Versicherungssumme in Hausrat anheben

Bei Diebstahl bezahlt die Hausratversicherung bis zur vertraglich vereinbarten Summe. In der Regel lege der Kunde dafür einen bestimmten Prozentsatz des gesamten versicherten Hausrates fest, erklären die Versicherungsexperten. Sei der Hausrat etwa mit 50.000 Euro versichert und der Fahrraddiebstahl mit einem Prozent davon, so entschädige der Versicherer den Raub je nach Wiederbeschaffungswert mit bis zu 500 Euro. Wer ein Bike der Luxusklasse besitzt, der sollte daher besser die Versicherungssumme entsprechend höher ansetzen oder eine spezielle Fahrradversicherung abschließen.

Voraussetzungen für Schadenersatz

Hat ein Langfinger zugeschlagen, sollte man den Diebstahl bei der Polizei und seiner Hausratversicherung melden. Denn die Anzeige bei der Polizei ist laut GDV die Voraussetzung für die Versicherungsleistung. Dem Versicherungskurier zufolge leisten viele Versicherungen obendrein nur dann, wenn das gestohlene Rad polizeilich registriert war. Dies kann man bei seiner zuständigen Polizeidienststelle. Zudem schrieben die Versicherungsbedingungen häufig vor, dass das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls an einem fest verankerten Gegenstand wie etwa einem Laternenpfahl oder Fahrradständer mit einem Schloss befestigt war.

Informationen für die Schadensmeldung

Damit bei einem Diebstahl die Polizei das Fahrrad möglichst schnell finden und die Versicherung den Wert ermitteln kann, empfiehlt der GDV folgende Informationen bereitzuhalten: Die Rechnung über den Fahrradkauf, die Rahmennummer, eindeutige Kennzeichen wie Marke, Farbe und Zubehör, den Fahrradpass sowie ein Foto des Rades. Informationen und Tipps stellt die Polizei zum Download und als App zur Verfügung.

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