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Falsche Gehaltsabrechnung und keiner vom Finanzamt merkt's!



Der genaue Blick auf die Gehaltsabrechnung lohnt sich.
Der genaue Blick auf die Gehaltsabrechnung lohnt sich.

Erneut kam es aufgrund einer technischen Panne teilweise zu falschen Lohnsteuerabzügen. Arbeitnehmer sollten unbedingt ihre Gehaltsabrechnungen prüfen, denn die negativen Folgen können erheblich sein!

Die wenigsten Arbeitnehmer gucken bei ihrer Gehaltsabrechnung jeden Monat ganz genau hin. Das sollten sie aber! Laut Oberfinanzdirektion (OFD) Karlsruhe kam es im September erneut zu einem bundesweiten technischen Fehler im System für elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale, der sogenannten Elstam-Datenbank. Dadurch habe sich bei einigen Angestellten die Steuerklasse III automatisch in die Steuerklasse IV geändert. Die Folge: Teilweise falsche Gehaltsabrechnungen. Fatal: Eventuelle Fehler müssen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen selbst entdecken, sonst bleiben sie unbemerkt!

Erst vor Kurzem hat ein ähnlicher Fehler in der Elstam-Datenbank mitunter zu geringeren oder gar keinen Arbeitslöhnen gesorgt, da das System Angestellte statt in die Steuerklasse III versehentlich in die Steuerklasse I eingestuft hatte.


Finanzamt erkennt falsche Gehaltsabrechnung nicht

Die Finanzämter können laut OFD Karlsruhe die betroffenen Fälle nicht selbständig erkennen und aufgreifen. Deshalb sollten Arbeitnehmer unbedingt ihre Gehaltsabrechnungen auf die richtige Steuerklasse prüfen. Denn: Bleibt ein Irrtum unbemerkt, kommt es weiterhin zu falschen Lohnsteuerabzügen.

Wer bei seiner Lohnabrechnung einen Fehler entdeckt, kann die Korrektur formlos beim Finanzamt beantragen, heißt es in der Mitteilung des OFD. Zu Beginn des auf die Antragstellung folgenden Monats erhalte der Arbeitgeber die dann wieder zutreffende Steuerklasse mitgeteilt. Zudem bekomme der betroffene Arbeitnehmer vom Finanzamt eine Papierbescheinigung mit der richtigen Steuerklasse. Diese muss er dann seinem Arbeitgeber weiterreichen, der dann auf der Grundlage der geänderten Daten die Lohnsteuer korrigiert.

Falsche Gehaltsabrechung durch Elstam

Elstam ersetzt seit 2013 die Lohnsteuerkarte. In der Elstam-Datenbank speichert das Bundeszentralamt für Steuern die für den Lohnsteuerabzug maßgebenden Merkmale – wie etwa die Steuerklasse, Freibeträge oder Kirchensteuerabzug – und teilt diese automatisch jeden Monat den Arbeitgebern mit. Auf dieser Datengrundlage erstellen die Unternehmen dann die Gehaltsabrechnungen.

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