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FAQ: Resturlaub



Resturlaub - Stichtag ist der 31.03.!
Resturlaub - Stichtag ist der 31.03.!

Grundsätzlich gilt: Resturlaub lässt sich bis zum Stichtag 31.03. verschieben. Mehr dazu in unserem Ratgeber „FAQ: Resturlaub“.

Das Jahr neigt sich dem Ende und bei so manchem Arbeitnehmer steht auf dem Urlaubstagekonto noch ein ordentliches Plus. Die Frage lautet: Was tun mit diesen Tagen? Denn sie alle noch dieses Jahr in Urlaub umzuwandeln, ist nicht immer möglich. Urlaubssperre wegen dem Weihnachtsgeschäft beispielsweise, Kollegen, die schon Urlaub eingereicht haben, ein zu hohes Arbeitsvolumen – das sind mögliche Gründe, warum man seinen Resturlaub nicht im laufenden Kalenderjahr abbauen kann. Doch wie kommt man dann zu seinen freien Tagen? Der Check „FAQ: Resturlaub“ bringt Licht ins Dunkle.

Das Thema Resturlaub muss vertraglich geregelt sein

Bei dem Thema Resturlaub scheiden sich die Geister. Denn der Arbeitgeber muss es nicht zwingend gestatten, dass der Arbeitnehmer seine restlichen Urlaubstage mit ins nächste Jahr nimmt. Folglich gibt es keinen Anspruch darauf. Es ist nur möglich, Resturlaub für das kommende Jahr geltend zu machen, wenn es dazu eine entsprechende Regelung gibt – in der Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag. Möchte ein Arbeitnehmer ohne diese Regelung seinen Resturlaub übertragen, muss er triftige Gründe vorweisen. Entweder persönliche oder betriebliche, erklärt der Fachanwalt für Arbeitsrecht Hans-Georg Meier.

FAQ Resturlaub: Persönliche Gründe

Wer seinen Jahresurlaub nicht vollständig im laufenden Jahr nehmen kann, kann einerseits persönliche Gründe anbringen, damit die restlichen Tage nicht verfallen. Eine längere Krankheit oder Mutterschutz sind starke Argumente. „Es reichen aber auch schon weniger harte Fälle“, meint der Arbeitsrechtler. Zum Beispiel, wenn der Partner erst in den ersten Monaten des neuen Jahres Urlaub bekommt, oder wenn erst dann Flugverbindungen zu den präferierten Reisezielen zur Verfügung stehen. „Wenn es darüber Rechtsstreit gibt, müsste das natürlich von Fall zu Fall entschieden werden“, gibt der Experte zu Bedenken. „In der Regel sind die Gerichte da aber gnädig.“

FAQ Resturlaub: Betriebliche Gründe

Es gibt aber auch die andere Seite: Wenn der Arbeitgeber es nicht gewährleisten kann, dass der Jahresurlaub im Kalenderjahr genommen werden kann bzw. wenn er den Urlaub des Arbeitnehmers ablehnt, liegen betriebliche Gründe vor. Diese müssen aber plausibel bzw. dringend sein. „Das muss dann schon ein echter Notfall sein“, stellt der Experte dar. Gründe, die oft in diesem Zusammenhang genannt werden: Das Weihnachtsgeschäft oder Produktionsengpässe. Allerdings reichen diese Argumente nicht aus, abzubauenden Urlaub nicht nehmen zu können.

FAQ Resturlaub – Aufschub bis Ende des ersten Quartals

Für alle Fälle gilt folgende Regel: „Grundsätzlich lässt sich Resturlaub erst einmal nur in die kommenden drei Monate verschieben“, erläutert der Rechtsanwalt. Stichtag ist somit der 31.03.: Wer bis dahin seinen Resturlaub nicht genommen hat, geht leer aus. Ausnahme: Eine schwere Krankheit. Fällt ein Arbeitnehmer deswegen für längere Zeit aus, bleibt der Anspruch auf Resturlaub bestehen – das ganze Folgejahr und darüber hinaus bis zum ersten Quartalsende des übernächsten Jahres.

(ssc, dpa/tmn)

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