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Flüchtlingshilfe: Private Haftpflicht für Ehrenamtliche ist wichtig



Ehrenamtliche sollten sich unbedingt durch eine private Haftpflicht absichern.
Ehrenamtliche sollten sich unbedingt durch eine private Haftpflicht absichern.

Tausende Freiwillige engagieren sich derzeit unentgeltlich als Flüchtlingshelfer. Doch wer zahlt, wenn sie versehentlich jemandem Schaden zufügen? Ist eine private Haftpflicht sinnvoll?

Über 23 Millionen Bürger engagieren sich nach Angaben des Bundesfamilienministeriums in unserer Gesellschaft ehrenamtlich, ob in Kindergärten, Vereinen, Umweltprojekten oder anderen Einrichtungen und Gruppen – oder auch privat. Helfer in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Kirchen oder Wohlfahrtsverbände, sind in der Regel durch den Träger mitversichert, Ehrenamtliche in Vereinen durch die Vereinshaftpflichtversicherung – sofern eine abgeschlossen wurde. Wer sich in kleineren, rechtlich unselbstständigen Initiativen oder Projekten engagiert oder als Privatperson, genießt meist keinen Versicherungsschutz über Dritte und hat im Schadensfall das Nachsehen – wenn er oder sie keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, die eine ehrenamtliche Tätigkeit einschließt.

Sammel-Haftpflichtversicherung der Länder: Kein 100-prozentiger Schutz

Für diese Personengruppe haben alle Bundesländer mittlerweile Sammel-Haftpflichtversicherungsverträge mit Versicherungsträgern abgeschlossen, auch Bayern, Hamburg und Berlin. Die Landeshaftpflichtversicherung leistet dann, wenn keine andere Versicherung für den Schaden aufkommt. Dazu muss jedoch nachgewiesen werden, dass das Engagement gemeinnützigen Zwecken dient, wie es bei der Flüchtlingshilfe der Fall ist. Dies sei jedoch eine Definitionssache und nicht immer rechtlich eindeutig, meint die saarländische Initiative Pro Ehrenamt.

Ehrenamtliche Tätigkeit unbedingt in Versicherungspolice mitaufnehmen!

Hilfe für Flüchtlinge sollte abgesichert sein.„Wer als Flüchtlingshelfer oder in einer anderen Funktion ehrenamtlich tätig ist, sollte unbedingt eine private Haftpflichtversicherung abschließen und sich nicht auf andere verlassen“, empfiehlt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Sie sei bereits ab sechs Euro pro Monat zu haben. Doch Vorsicht: Nicht in allen Policen sind ehrenamtliche Tätigkeiten automatisch eingeschlossen, schon gar nicht im Basistarif.

Oft gibt es den Versicherungsschutz erst ab einer teureren Variante. Und: Manche Tätigkeiten sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, zum Beispiel, wenn sie beruflichen Charakter haben wie Personalrat oder Bürgermeister. Bianca Boss rät: „In der Police muss unbedingt die Art der Tätigkeit festgehalten werden.“ Stiftung Warentest empfiehlt, ältere Verträge durch neue zu ersetzen. Der Grund: Sie bieten inzwischen allgemein einen besseren Versicherungsschutz.

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