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Freischaffend arbeiten? Fünf wichtige Fragen für Neugründer



Freischaffend arbeiten: Was muss bedacht werden?
Freischaffend arbeiten: Was muss bedacht werden?

Mal eben aus der Festanstellung in die Selbstständigkeit wechseln? Das kann man versuchen, wird aber in den wenigsten Fällen funktionieren. Krankenversicherung, Gründungszuschuss, Kundenakquise: eine ganze Flut an neuen Herausforderungen und eben auch Problemen, kommt auf Neugründer zugeschossen.

Fast jeder Arbeitnehmer hat irgendwann den Gedanken: „Ich schmeiß alles hin und mach mich selbstständig.“ Doch tatsächlich den Sprung ins Selbstständigen- oder Freiberuflerdasein, wagen nur sehr wenige.  Freischaffend arbeiten – das ist schwierig aber natürlich nicht unmöglich. Doch der Weg dorthin braucht Zeit, Geld und vor allem einen wohl überlegten Plan. Zuerst einmal gibt fünf sehr wichtige Fragen, mit denen man sich als Neugründer auseinandersetzten sollte. Wer diesen Rat beherzigt, hat schon die ersten richtigen Schritte ins Abenteuer Gründung gemacht.

Freischaffend arbeiten - Ein guter Plan it das A und O

#1. Freischaffend arbeiten: Will ich das wirklich?

Aus Wut über ein schlechtes Arbeitsverhältnis oder eine Kündigung in die Selbstständigkeit gehen? Das ist eine schlechte Grundlage für einen Neubeginn: „Die Gründung sollte immer positiv motiviert sein“, sagt die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert. „Am besten gelingt der Start in die Freiheit, wenn es nicht Knall auf Fall geht, sondern schrittweise - mit etwas Freiberuflichkeit nebenher zum Beispiel“, erklärt Hofer.

#2. Freischaffend arbeiten: Habe ich genug Zeit?

Einen schicken Namen für das neue Unternehmen ausdenken. Damit ist es nicht getan. Behördengänge, Anträge, neue Regelungen mit der Krankenkasse, der Versicherung und der Bank. Da ist viel zu regeln und zu organisieren bevor es überhaupt so richtig losgeht. Ein Zeitaufwand, den man nicht unterschätzen und mit einplanen sollte: „Ein Monat ist vermutlich zu knapp, zwei bis drei braucht man dafür in der Regel schon“, sagt Andreas Lutz, Vorsitzender beim Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD).

#3. Freischaffend arbeiten: Habe ich einen Plan?

Auf diese Frage sollte ein lautes „Ja“ als Antwort folgen. Ohne einen guten Plan geht es nicht! Ein guter Businessplan ist die Grundlage jeder erfolgreichen Neugründung. Um dieses schwierige Thema zu erleichtern, bietet das Internet viele Vorlagen an. Davon sollte man aber besser die Finger lassen, denn wer nur kopiert, setzt sich mit einem Großteil wichtiger Fragen, die ein solcher Plan enthält, gar nicht auseinander.

Freischaffend arbeiten - Das bedarf nicht nur Geld, sondern auch Hilfe

#4. Freischaffend arbeiten: In was will ich investieren?

Gerade zu Beginn des Freiberuflerdaseins, versucht man so wenig Geld wie möglich auszugeben. Der Gedanke ist verständlich, es ist aber nicht unbedingt der richtige Ansatz. „Natürlich brauche ich nicht gleich teure Büroräume“, sagt Lutz. „Aber ein Co-Working-Platz statt des Home Office kann die paar 100 Euro schon wert sein.“ Sehr wichtig ist auch die Hilfe eines Steuerberaters. Die lohnt sich oft schon von Anfang an.

#5. Freischaffend arbeiten: Wer unterstützt mich?

Eine wichtige Unterstützung in der Anfangsphase einer Existenzgründung, ist der Gründerzuschuss der Bundesagentur für Arbeit. Laut Agentur haben alle Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit in eine selbstständige Tätigkeit wechseln möchten, Anspruch auf diese Fördermaßnahme.

Eine zusätzliche Hilfe bieten Gründerberater: sie unterstützen bei der Beantragung des Gründerzuschusses, prüfen den Businessplan, kennen vielleicht andere Fördermaßnahmen und weisen auf eventuelle Probleme hin, die auf dem Weg hin zum freischaffenden Arbeiten, auftauchen könnten.Tipp: Einen ersten Überblick über existierende Förderangebote kann man sich beim Bundeswirtschaftsministerium verschaffen.

(nr, dpa/tmn)

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