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Her mit dem Geld! Jobausgaben von der Steuer absetzen



Jobausgaben unbedingt in der Steuererklärung angeben
Jobausgaben unbedingt in der Steuererklärung angeben

Jobausgaben gelten als Werbungskosten und sollten in der Steuererklärung angegeben werden. Was genau Sie absetzen können, erfahren Sie hier im TB GUIDE.

Der Frühling rückt näher – und damit auch die Frist für die Abgabe der Steuererklärung, die für die meisten von uns am 31. Mai 2017 fällig ist. Doch der Aufwand lohnt sich: Machen Sie Ihre Rechtsansprüche geltend und holen Sie sich Ihr Geld für Jobausgaben zurück!

Bewerbungskosten melden

Von Anfang an können Sie Ihre Jobausgaben von der Steuer absetzen. Schon die Kosten, die für Bewerbungen entstehen, werden rückerstattet, „unabhängig davon, ob die Jobsuche erfolgreich war“, so Christina Georgiadis von der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH). Ausgaben für Porto, Bewerbungsmappen, Kopien, Fotos oder Stellenanzeigen sollten Sie also unbedingt einreichen. Achten Sie unbedingt darauf, Ihre Belege und Quittungen beizulegen. Ansonsten gilt für eine Bewerbung per Post eine Pauschale von 8,70 Euro, für eine Online-Bewerbung 2,55 Euro.

Jobbedingter Umzug wird gesponsert

Manch einer ist in der glücklichen Lage, dass der neue Chef die Kosten für einen Umzug (Makler, Wohnungsinserat, Möbeltransport etc.) zum Arbeitsort übernimmt. Für alle anderen gilt: Jeder, der wegen eines Jobs umzieht oder dadurch seinen Arbeitsweg um mindestens eine Stunde verkürzt, kann seine Auslagen in der Steuererklärung einfordern. Sollten Sie keine Nachweise zur Hand haben, können Sie einen Pauschalbetrag nennen. Dieser liegt bei Unverheirateten bei 764 Euro, bei Verheirateten bei 1528 Euro.

Arbeitsmittel absetzen

Arbeitsmittel wie Computer, inklusive benötigter Software, können Sie ebenso von der Steuer absetzen wie Ihre Ausgaben für Fachliteratur und Weiterbildungen. Bereits im ersten Jahr können Sie so 410 Euro wettmachen. Liegen die Kosten über diesem Wert, können Sie sie entsprechend der Nutzungsdauer wieder hereinholen. Dies geschieht häufig bei der Anschaffung von PCs, die der Steuerzahler über ein Zeitraum von 3 Jahren abschreiben kann. Aber Achtung: Wird der Computer auch privat genutzt, müssen die Kosten anteilig angegeben werden.

Ausgaben für Berufskleidung zurückholen

Nicht nur Uniformen, auch Arztkittel, Kochmützen oder Arbeitsschutzkleidung sollten Sie in Ihrer Steuererklärung anführen. Liegt die Summe unter 478,90 Euro wird der Betrag direkt erstattet. „Teurere Kleidung müssen Arbeitnehmer anteilig gemäß der Nutzungsdauer angeben“, erläutert Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).

Home-Office-Zuschuss

Der Anteil an Home-Office-Arbeitsplätzen nimmt in der digitalen Arbeitswelt immer mehr zu. Wenn Sie Ihr Arbeitszimmer zu nicht mehr als 10 Prozent privat nutzen, es also fast ausschließlich zur betrieblichen und beruflichen Betätigung gebraucht wird, ist die Erstattungsgrenze nach oben hin offen. Ist dies nicht der Fall, ist ein Abzug von bis zu 1250 Euro möglich.

Pendler-Pauschale für den Arbeitsweg nutzen

Egal ob mit Auto, Fahrrad oder Bus: Die Kosten für Ihren Arbeitsweg müssen Sie nicht aus eigener Tasche zahlen. Pro Arbeitstag dürfen einfach 30 Ct. je Kilometer berechnet werden. „Dabei spielt es keine Rolle, wie weit der Weg ist und ob sie in Teilzeit oder Vollzeit arbeiten, so Georgiadis. Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann im Jahr lediglich 4500 Euro absetzen.  

Dienstreisen unbedingt angeben

Sind Fahrten zu Kunden oder Veranstaltungen Bestanteil Ihrer Arbeit – und trägt Ihr Arbeitgeber die Kosten nicht – so springt die Steuer ein. Die 30 Ct. für die Autofahrt gilt in diesem Fall sogar für den Hin- und Rückweg. Auch Bahn- und Flugkosten werden in der Regel übernommen. Einzig für Fahrradfahrer gibt es kein Geld.

(jr, dpa/tmn)

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