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Geldanlage: Wohin mit kleinen Sparbeträgen?



Sparen lohnt sich: auch bei kleinen Beträgen
Sparen lohnt sich: auch bei kleinen Beträgen

Trotz der Niedrigzinsphase kann sich selbst das Sparen von kleinen Beträgen lohnen. Allerdings: Wer keinen langen Atem hat, der sollte besser zuerst seine Ausgaben oder Schulden reduzieren.

Für Erspartes bekommt man bei einem klassischen Sparkonto mit dreimonatiger Kündigungsfrist derzeit im Schnitt nicht einmal 0,5 Prozent Zinsen. Dann doch lieber gleich das Geld in den Sparstrumpf stecken? Nein, nicht unbedingt. Denn trotz der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB kann sich selbst das Zurücklegen von kleinen Beträgen lohnen. Wie aus dem Geld mehr werden kann:

Schulden reduzieren bringt sichere Rendite

Überzieht man sein Girokonto ständig oder hat einen Dispokredit laufen, bezahlt man dafür häufig mehr Zinsen, als ein Sparkonto abwerfen kann. „Schulden reduzieren, ist das beste Sparpotenzial“, bringt es Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf den Punkt.

 

Sparen per Dauerauftrag

Wer denkt, er könne gar nichts zur Seite legen, da vom Gehalt sowieso nie etwas übrigbleibt, der kann es mit kleinen, aber regelmäßigen Summen probieren. Denn mit nur einem Euro pro Tag kommen in einem Jahr immerhin 365 Euro zusammen. Fehlt fürs Sparen die Disziplin, dann lässt sich der eigene Schweinehund mit einem Dauerauftrag überlisten. So geht jeden Monat automatisch eine gewisse Summe vom Girokonto ab.

Tagesgeldkonto für Notgroschen

Für den Fall, dass ein Haushaltsgerät oder das Auto kaputt geht – oder andere unerwartete Reparaturen zu bezahlen sind - sollte man stets über einen Notgroschen verfügen können: Ratsam sind drei bis fünf Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto anzulegen, da der Inhaber hier täglich auf sein Erspartes zugreifen kann. 

Sparverträge mit kurzen Laufzeiten

Verbraucherschützer Thomas Hentschel rät angesichts der derzeitigen Niedrigzinsphase generell zu Sparverträgen mit kurzen Laufzeiten. Denn, wer längere Laufzeiten eingeht, der „kann unter Umständen nicht profitieren, wenn die Zinsen wieder steigen“. Es sei denn, er kündigt den Vertrag, dann muss er allerdings Vorschusszinsen bezahlen.

Mehr Zinsen, höheres Risiko bei der Geldanlage

KursschwankungenMöchte man für sein Geld höhere Zinsen bekommen, muss man risikofreudiger sein. Wer einen langen Atem und gute Nerven hat, kann sein Erspartes in Fonds anlegen. Für einen global börsengehandelten Indexfonds (ETF) bekam der Anleger in den letzten 15 Jahren laut Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main durchschnittlich 7,5 Prozent Rendite. Habe man monatlich 50 Euro eingezahlt, konnte nach 15 Jahren rund 16.300 Euro anspart werden. Ziehe man die durchschnittlichen Kosten für Verwaltung, Transaktionen und Vertrieb ab, seien dem Sparer noch 14.580 Euro geblieben. Doch Vorsicht: Es gibt keine Garantie, dass die Renditen auch in Zukunft so hoch sind.

Sparpläne: Passenden Turnus wählen

Wer regelmäßig in Fonds investieren will, für den bietet sich ein Sparplan an. Allerdings verlangen die Anbieter mitunter für die Rate einen Mindestanlagebetrag. Wer diesen pro Monat nicht zusammenbekomme, der sollte Thomas Krüger von der Zeitschrift Finanztest zufolge einfach einen anderen Turnus mit der Bank vereinbaren. Verlange die Bank etwa eine monatliche Rate von wenigstens 50 Euro, habe man selbst aber nur 25 Euro zur Verfügung, kann ein vierteljährlicher Sparplan abgeschlossen werden. Die erforderliche Summe für eine einzelne Sparrate „sammelt man über drei Monate auf einem Tagesgeldkonto zusammen“, empfiehlt der Finanzexperte. 

 

 

(udm, dpa/tmn)

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