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Green Bonds – Wie grün sind die Anleihen?



Nachhaltige Investitionen sind schon bei kleinen Unternehmen möglich.
Nachhaltige Investitionen sind schon bei kleinen Unternehmen möglich.

Mit gutem Gewissen nachhaltig anlegen? Mit sogenannten Green Bonds, grünen Anleihen, lässt sich das machen. Allerdings sollten Sparer genau hingucken, ob das Geld tatsächlich in Umwelt-, Sozial- oder Klimaschutzprojekte fließt.

Der Markt grüner Anleihen boomt: Die Ratingagentur Moody’s schätzt, dass im vergangenen Jahr gut 40 Milliarden US-Dollar in sogenannte Green Bonds wanderten. Für 2016 erwarten die Börsenexperten eine Steigerung auf mindestens 50 Milliarden US-Dollar. Neben Großinvestoren wollen auch immer mehr Privatanleger nachhaltig in Umwelt-, Sozial- und Klimaschutzprojekte investieren. Vor der Anlage sollten sich Sparer jedoch schlau machen, was sich hinter der Anleihe verbirgt.

Was sind Green Bonds genau?

Grüne Anleihen seien „ganz normale festverzinsliche Wertpapiere“, erklärt Georg Baur, der zur Geschäftsleitung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB) zählt. Das bedeute, ein Anleger verleihe Geld gegen einen festen jährlichen Zinssatz, das er nach der vereinbarten Laufzeit am Ende zurückerhalte. Das „Green“ der Bonds konkretisiert dem Banker zufolge dabei die Art, wie der Emittent, also der Herausgeber der Anleihe, das Geld verwendet, nämlich für Projekte, die grüne Ziele unterstützen.

Trotz Green-Bond-Richtlinien genau hingucken

Auch, wenn es mit den Green Bond Principles Leitlinien für grüne Anleihen gibt, sind das nur freiwillige Verpflichtungen führender Finanzinstitute, die Verwendung der Mittel offenzulegen. Standardisierte Kriterien gebe es dagegen noch nicht, sagte ein Sprecher der GLS Gemeinschaftsbank im Gespräch mit dem Online-Magazin Klimaretter. Deshalb sei es für Privatanleger nicht einfach einzuschätzen, wie „grün“ eine Anleihe tatsächlich sei oder ob sich ein Unternehmen „nur einen grünen Stempel“ geben wolle.

Informationen vor dem Kauf einholen

Erst vor rund drei Wochen gab Apple laut Nachrichtenagentur Reuters Green Bonds in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar aus. Das Geld wolle der US-Technologie-Konzern dazu nutzen, klimaneutral zu produzieren – unter anderem durch den Bau weiterer Solarparks. Ob das für einen Anleger schon nachhaltig genug ist, bleibt ihm selbst überlassen. Der GLS-Sprecher empfiehlt, sich das Kerngeschäft eines Unternehmens anzusehen, das sei immer ein guter Anhaltspunkt. Die Klimaretter-Redaktion weist zudem auf die relativ junge Onlineplattform Total commitments to action hin, die einen Überblick über grüne Anleihen bietet. Das Portal listet die Anleihen nach Kategorien auf – von erneuerbaren Energien bis zu nachhaltiger Wasserversorgung.


Fonds mit grünen Anleihen

Wer es sich leichter machen möchte, der greift besser zu Fonds, die sich aus grünen oder nachhaltigen Anleihen zusammensetzen. Die haben laut Georg Baur bereits Anlagerichtlinien, an denen man sich orientieren kann. Zudem hat der Investor hier die Möglichkeit, breiter über mehrere Green Bonds zu streuen. Eine Übersicht über solche Fonds gibt es beispielsweise auf dem Portal Nachhaltiges Investment. In der Datenbank lässt sich nach Fonds-Arten sowie deren Nachhaltigkeitskriterien recherchieren.  

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