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Griechenland-Krise sorgt für kräftige Turbulenzen an den Börsen



Keine Hilfe mehr aus der Euro-Gruppe.
Keine Hilfe mehr aus der Euro-Gruppe.

Die Verhandlungen mit Griechenland sind gescheitert, die Euro-Gruppe verlängert das Hilfsprogramm nicht. Die drohende Staatspleite Griechenlands erschüttert die Börsen. Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?

Trotz wochenlanger Bemühungen der europäischen Finanzminister, Staats- und Regierungschefs sind die Gespräche am vergangenen Samstagabend mit Griechenland gescheitert. Den Hellenen droht nun der Bankrott. Die kaum abzuwendende Staatspleite sorgt für enorme Unruhe bei den Anlegern und kräftige Turbulenzen an den Börsen. Dax, EuroStoxx und Nikkei-Index mussten herbe Verluste einstecken.

Börse: Dax bricht um 500 Punkte ein

Am Montag hat die Griechenland-Krise laut der Nachrichtenagentur Reuters einen Ausverkauf europäischer Aktien ausgelöst. Der deutsche Leitindex Dax rutschte zu Beginn der Handelswoche um rund 4,4 Prozent beziehungsweise 500 Punkte in den Keller und lag auf knapp 11.000 Punkten. Auch der EuroStoxx50 büßte 4.1 Prozent ein.

Turbulenzen auch an asiatischen Börsen

Der Nikkei-Index mit VerlustenEbenso betroffen waren die Börsen in Asien: Wie Spiegel Online berichtet, habe der Nikkei-Index am Vormittag zeitweise mehr als 2,2 Prozent verlorenDie Aktienkurse japanischer Unternehmen, die viel nach Europa exportieren, seien besonders stark gefallen. Der Euro verlor gegenüber dem japanischen Yen gut drei Prozent, gegenüber dem Dollar konnte er sich allerdings bei einem Wert von 1,10 Dollar behaupten.

Griechenland-Krise: Anleger sollten verhalten reagieren

Börsenexperten rechnen zwar nicht mit einem Crash am Aktienmarkt, da sich das Griechenland-Debakel bereits seit geraumer Zeit angebahnt hat. Zudem sorgt die Europäische Zentralbank (EZB) durch Notkredite für die griechischen Banken für etwas Beruhigung im Land. Dennoch sollten Anleger momentan nicht übereilt handeln.

Bankaktien, Pharmatitel und Exportwerte: Erst einmal abwarten

Das Magazin Focus rechnet mit dem Fallen von Bankaktien und rät, die Chance zum Nachkauf erst abzuwarten.

Bei Pharmawerten komme es wohl auch zu einem Kursrutsch, da die Medikamentenhersteller jahrelang ihre Produkte an Griechenland auf Pump geliefert hätten. Da Pharmatitel allerdings langfristig ein vergleichsweise solides Investment mit hohen Dividenden seien, sollte man vor dem Nachkauf bis nach dem Sinken der Kurse warten.

Exportunternehmen könnten unter Zinsausfällen in Griechenland leiden. Deshalb sollten sich Anleger bei Exportwerten generell zurückhalten. Auch wenn eher mittlere als große Unternehmen von den Zinsausfällen betroffen seien.

Wie es zu dem Dilemma in Griechenland kam

Am vergangenen Samstag waren die Gespräche zwischen der griechischen Regierung und ihren Geldgebern gescheitert. Der griechische Premierminister Alexis Tsipras und sein Finanzminister Gianis Varoufakis konnten sich nicht mit der EZB, dem Internationalen Währungsfond (IWF) sowie der EU-Kommission auf die von den drei Institutionen geforderten Reformen im kriselnden Land einigen. Deshalb hat die Euro-Gruppe eine Verlängerung des Hilfsprogramms über den 30. Juni hinaus abgelehnt. Besonders heikel: Genau bis zu diesem Datum muss Griechenland dem IWF die Schuldenrate von etwa 1,5 Milliarden Euro zurückbezahlen. Kann es den Kredit nicht begleichen, steht das Land de facto vor der Zahlungsunfähigkeit.

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