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Ich verkaufe Haus & Hof: Immobilienwert realistisch abschätzen



Wer sein Wohneigentum verkaufen möchte, sollte dessen Immobilienwert realistisch einschätzen können.
Wer sein Wohneigentum verkaufen möchte, sollte dessen Immobilienwert realistisch einschätzen können.

Das Eigenheim oder die Wohnung soll verkauft werden? Das sollte kein Problem sein, denn der Immobilienmarkt hat Hochkonjunktur und die Preise für Wohneigentum steigen. Viele Makler und Anzeigen versprechen den Eigentümern Traumpreise. Doch sind das wirkliche realistische Werte?

Das Eigenheim ist, direkt nach dem Auto, des Deutschen zweitliebstes Kind. Über 33 Millionen Deutsche besitzen 2017 Wohneigentum. Aber was, wenn das Haus oder die Wohnung verkauft werden muss? Worauf muss beim Verkauf einer Immobilie geachtet werden?

Immobilienwert realistisch abschätzen – Welche Faktoren sind wichtig?

Die wichtigsten Kriterien, in Bezug auf den Verkauf von Wohneigentum, sind Lage, Zustand und eventuelle Mieteinnahmen. Diese Faktoren können sehr verschieden ausfallen – der Spielraum für falsche Werteinschätzungen ist also groß. Schlimmstenfalls geht einem dadurch viel Geld verloren. Das bedeutet, dass potenzielle Käufer eines Einfamilienhauses in Brandenburg wesentlich weniger zahlen würden, als für eine vergleichbare Immobilie in Berlin.

Immobilienwert realistisch abschätzen – Onlineportale helfen

Um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, welche Objekte eine hohe Nachfrage haben und wo die Preisspannen der Immobilien liegen, helfen manchmal schon die Aushänge bei Maklerbüros oder Zeitungsannoncen. Um einen Immobilienwert realistisch einzuschätzen, können Verkäufer zusätzlich diverse Internetportale wie zum Beispiel „Immobilienscout24“ oder Immowelt.de oder auch Apps für Smartphones nutzen. Der Wert des Wohneigentums wird berechnen, indem man einfach die Angaben zur Immobilie eingibt und die Software dieser Seiten berechnet dann, mit Hilfe von Vergleichsdaten, einen Preis.

Diese Methode geht schnell, aber das Resultat ist oft ungenau. „Die Ergebnisse geben nur eine grobe Orientierung“, sagt Sebastian Drießen, Dienstleister für Immobilienbewertungen. Solange es sich um klassische Häuser oder Wohnungen handelt, liefern diese Programme gute Informationen. Sobald die Immobilie jedoch spezielle Eigenheiten hat, wie zum Beispiel versteckte Mängel oder die Möglichkeit, das Dachgeschoss auszubauen, funktionieren diese standardisierten Berechnungen nicht mehr.

Immobilienwert realistisch abschätzen – Die Profis am Markt

Wenn es um ein wirklich realistisches Abschätzen eines Immobilienwertes geht, sind die Profis natürlich die Makler. Da sie bezüglich aktueller Preisentwicklungen immer auf dem neuesten Stand sind, können sie viel präzisere Schätzungen abgeben als z.B. die Onlinerechner. Insbesondere in Regionen, die einem starken Wandel unterzogen sind, kann es schnell zu Preissteigerungen von fünf bis zehn Prozent kommen – hier haben Immobilienmakler schlicht den besten Überblick über den Markt. Laut des Immobilienverbands Deutschland (IVD) verlangen Makler für ein professionelles Gutachten zurzeit mindesten 300 bis 400 Euro. Makler orientieren sich bei Ihren Expertisen an den momentanen Markt- und Verkehrswerten von Gütern. Diese zeigen einen Preis an, welcher im Falle eines Verkaufes auch relativ sicher erzielt werden kann.

Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit, wie auch Laien einen Immobilienwert realistisch abschätzen können: über die Zahlen regionaler Gutachterausschüsse. Diese Ausschüsse sind unabhängige Gremien, die Kaufpreis-Daten aus den Kommunen zusammentragen und daraus Preistendenzen für Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke ableiten. Meist werden diese Daten in einem Bericht zusammengefasst, und einmal pro Jahr veröffentlicht. Diese Dokumentation stellen viele Städte und Gemeinden auch kostenlos online zur Verfügung. Detailliertere Auskünfte sind allerdings nicht kostenfrei.

 

(nr, dpa/tmn)

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