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Katastrophe Umzug: Kaufverträge bei Eigenheimen unbedingt abstimmen



Kaufverträge aufeinander abstimmen lassen kann viel Ärger ersparen.
Kaufverträge aufeinander abstimmen lassen kann viel Ärger ersparen.

Wer sein altes Eigenheim verkauft und in ein neues zieht, sollte beide Verträge vom Notar aufeinander abstimmen lassen. Ansonsten drohen Finanzierungslücken und Obdachlosigkeit!

Wer sein altes Eigenheim verkauft und ein neues erwirbt, sollte die Verträge für Verkauf und Neukauf vom Notar individuell und aufeinander abgestimmt ausfertigen lassen. Denn Standardverträge können zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten führen. Insbesondere dann, wenn der Käufer des neuen Objekts dieses mit dem Verkaufserlös aus dem alten teilweise oder ganz finanziert.

Bei mangelhafter Abstimmung der beiden Kaufverträge könne eine Finanzierungslücke auftreten, warnt der Informationsdienst Notar und Recht, ein gemeinsames Onlineportal von fünf Notarkammern. Und nicht nur das: Auch ein vorübergehender Umzug in eine Mietwohnung könnte nötig sein.

Was ein Standardkaufvertrag regelt

Beim Verkauf einer selbstgenutzten Immobilie sieht der vom Notar entworfene Kaufvertrag laut dem Informationsdienst generell vor, dass der Verkäufer seine Wohnung beziehungsweise sein Haus bis zu einem bestimmten Termin räumt. Der Erwerbspreis ist erst nach dem Auszug des Verkäufers fällig, der Käufer erhält allerdings auch erst nach der vollständigen Begleichung des vereinbarten Kaufbetrages die Schlüssel des Objekts. Wenn der Verkäufer gleichzeitig auch ein neues Eigenheim kauft, könnte er mit den Regelungen der Standardverträge schnell in Schwierigkeiten geraten.

Nicht angepasste Kaufverträge bringen Schwierigkeiten

Kaufvertrag unbedingt anpassen lassenDer Verkäufer würde den Kaufpreis aus seinem eigenen Verkauf erst nach seinem Auszug erhalten und müsste, um den Schlüssel seines neuen Eigenheimes zu bekommen, den von ihm zu zahlenden Kaufpreis bereits vollständig bezahlt haben, erklärt Lisa Schumacher, Geschäftsführerin der Notarkammer Pfalz.

Da häufig der Kaufpreis aus dem Verkauf der alten Immobilie zur Bezahlung des neuen Objekts diene, trete bei mangelhafter Abstimmung der beiden Kaufverträge eine vorübergehende Finanzierungslücke auf. In einem solchen Fall wären eine Zwischenfinanzierung und sogar ein vorübergehender Umzug in eine Mietwohnung notwendig.

Individuelle Kaufverträge vermeiden Probleme bei Eigenheim

Solche Unannehmlichkeiten lassen sich vermeiden, wenn beide Kaufverträge aufeinander abgestimmt und den individuellen Bedürfnissen der Beteiligten angepasst sind. Insbesondere sei dies erforderlich, rät Lisa Schumacher, wenn nicht derselbe Notar die Verträge beurkunde. Es sei unerlässlich, dem Notar die über den eigentlichen Kauf beziehungsweise Verkauf hinausgehenden Informationen mitzuteilen. Nur wenn der die Einzelheiten kenne, könne er die Verträge individuell anpassen. So könne etwa eine alternative Absicherung des Verkäufers durch eine Finanzierungsbestätigung der Bank des Käufers oder durch eine Bürgschaft in die Vertragsbestimmungen einfließen, erläutert die Juristin.

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