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Keine Angst vor der Steuerklärung!



Es gibt keinen Grund, sich vor der Steuerklärung zu fürchten.
Es gibt keinen Grund, sich vor der Steuerklärung zu fürchten.

Mit der Steuer beschäftigt sich kaum einer gerne. Dabei schafft es der Durchschnitts-Arbeitnehmer, rund 900 Euro vom Fiskus zurückzuholen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihre Steuererklärung einfach und effizient erledigen.

Das Steuerrecht mit seinen Gesetzen, Verordnungen und Ausnahmeregelungen ist für viele ein undurchdringbarer Paragrafendschungel. Dabei müssen die meisten Steuerzahler nur ein paar Regeln kennen, um ihre Steuererklärung erfolgreich hinter sich zu bringen.

Wer muss überhaupt eine Steuererklärung abgeben?

Nicht nur Selbstständige sind verpflichtet, mit dem Finanzamt abzurechnen. Auch viele Arbeitnehmer, Beamte und Rentner müssen an die jährliche Steuererklärung denken.

Ein Großteil der Angestellten hat allerdings die Wahl, ob er sich gegenüber dem Fiskus erklären will oder nicht. Aber gerade diese Steuerzahler sollten nicht freiwillig verzichten: Da alle ihre Abgaben automatisch vom Bruttolohn einbehalten werden, haben sie in aller Regel zu viel vorausgezahlt. Sie können oft tausende Euro pro Jahr zurückfordern, zum Beispiel über Abzüge wie die Entfernungspauschale für den täglichen Arbeitsweg, Abzüge für Kinderbetreuungskosten, Handwerkerarbeiten usw.

Anders sieht es für diejenigen Arbeitnehmer aus, die neben ihrem Gehalt zusätzliche Einnahmen haben. Liegen solche  Extra-Einkünfte; zum Beispiel aus der Vermietung einer Wohnung oder aus selbstständiger Nebentätigkeit, über 410 Euro im Jahr, wird eine Steuererklärung fällig. Aber auch Angestellte, die einen Freibetrag haben eintragen lassen oder als Ehepaar eine bestimmte Kombinationen von Lohnsteuerklassen (z. B. III / V) gewählt haben, sind verpflichtet mit dem Finanzamt abrechnen.

Auch viele Rentner müssen an ihre Steuererklärung denken. Denn immer größere Teile der gesetzlichen Rente werden abgabenpflichtig. Wer sich zum Beispiel 2015 zur Ruhe setzt, bezieht nur noch 30 Prozent seiner Jahresrente steuerfrei. Sobald die steuerpflichtigen Einkünfte über den Grundfreibetrag steigen (8354 Euro im Steuerjahr 2014 für Ledige, 16 708 für Ehepaare), wird eine Steuererklärung fällig

Bis wann muss die Steuererklärung beim Finanzamt sein?

Bis zum 31. Mai muss die Steuerklärung beim Finanzamt seinWer zur Erklärung verpflichtet ist, muss diese grundsätzlich bis zum 31. Mai bzw. bis zum darauffolgenden Arbeitstag abgegeben haben. Zuständig ist generell das Finanzamt, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige seinen Hauptwohnsitz hat.

Wer es nicht schafft, seine Erklärung bis dahin einzureichen, etwa wegen einer Krankheit oder weil noch Unterlagen fehlen, sollte rechtzeitig beim Finanzamt eine Verlängerung beantragen. Dafür genügt ein formloses Schreiben. Wichtig ist, kurz anzugeben, warum die Frist nicht eingehalten werden kann. In aller Regel stimmt das Finanzamt dann einer Verlängerung bis 30. September zu.  

Mehr Zeit für die Steuererklärung haben auch alle, die einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragen. Dann verlängert sich zum Beispiel die Abgabefrist für das Steuerjahr 2014 in aller Regel automatisch bis zum 31. Dezember 2015.

Wie kann ich meine Steuererklärung machen?

Die Erklärung kann nur über die amtlichen Steuerformulare erfolgen. Die Finanzämter und auch das Bundesfinanzministerium bieten diese auf ihren Webseiten zum Download an. Steuerzahler können ihr Formular am Computer oder handschriftlich ausfüllen. Statt die Formulare selbst auszudrucken können sie sich die Vordrucke natürlich auch im Finanzamt abholen.

Seit einigen Jahren gibt es noch eine praktische Alternative: Die Registrierung auf Elster, dem Onlineportal der Finanzverwaltung von Bund und Ländern. Wer sich hier anmeldet, kann alle Formulare online ausfüllen und abgeben. Die Finanzämter der Bundesländer sind angewiesen, elektronische Steuererklärungen bevorzugt zu bearbeiten. Wer eine Steuererstattung erwartet, kommt also in aller Regel mit Elster schneller an sein Geld. Wichtig: Wer Einkünfte aus selbstständiger Arbeit hat, ist verpflichtet seine Steuererklärung elektronisch, über Elster, einzureichen.

Was hat es mit der sogenannten „vereinfachten Steuererklärung“ auf sich?

Die vereinfachte Einkommensteuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die ausschließlich ihr Arbeitsgehalt oder auch bestimmte Lohnersatzleistungen (z. B. Elterngeld oder Mutterschaftsgeld) beziehen und sich unkompliziert ihre zu viel gezahlte Lohnsteuer zurückholen wollen. Verheiratete können diese Kompakt-Steuererklärung nur abgeben, wenn sie die Zusammenveranlagung beantragt haben.

Das Steuerformular besteht aus nur zwei Seiten. Die wichtigsten Posten, die Arbeitnehmern Steuerabzüge bescheren, können hier eingetragen werden: Werbungskosten (vor allem Entfernungspauschale, Aufwendungen für Arbeitsmittel, Bewerbungskosten, Fortbildungen, Beiträge für Berufsverbände usw.), Sonderausgaben (z. B. Spenden an gemeinnützige Organisationen), außergewöhnliche Belastungen (Pflege-, Krankheits-, Kurkosten u.ä.) sowie die Kosten für Handwerker oder haushaltsnahe Dienstleistungen, wie eine Putzhilfe.

Wer die Belege für seine Ausgaben beisammen hat, schafft es, das Formular in nicht einmal zwanzig Minuten ausfüllen. Die vereinfachte Steuererklärung darf allerdings nicht per Elster abgegeben werden. Also: Ausdrucken, ausfüllen und ans Finanzamt schicken. Einfacher geht`s nicht.

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