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Kfz-Steuerbescheide lieber gründlich prüfen



Auf finanzielle Fehler zu ihren eigenen Gunsten müssen Kfz-Halter nicht hinweisen.
Auf finanzielle Fehler zu ihren eigenen Gunsten müssen Kfz-Halter nicht hinweisen.

Autofahrer sollten ihre Kfz-Steuerbescheide gründlich prüfen: Rund zehn Prozent sind fehlerhaft – und zwar zulasten der Zahler.

Seit rund einem Jahr erstellen nicht mehr die Finanzämter die Kfz-Steuerbescheide, sondern der Zoll. Seit dem Zuständigkeitswechsel müssen sich viele Autofahrer über zu hohe oder doppelte Abbuchungen und falsche Bescheide ärgern, manch einer hat auch statt einer Rechnung direkt eine Mahnung erhalten. Nach Schätzungen des Bundes der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) sind derzeit immer noch rund zehn Prozent der Wagenbesitzer betroffen. Und das, obwohl der Zoll fünf Jahre Zeit hatte, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Deshalb sollte man die Bescheide beziehungsweise Abbuchungen gründlich prüfen.

Falscher Kfz-Steuerbescheid ohne Einzugsermächtigung

Wer keine Einzugsermächtigung erteilt hat und wem die festgesetzte Steuer im Kfz-Steuerbescheid zu hoch erscheint, sollte den Empfehlungen des Bdst NRW zufolge Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Dies geht innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides. Da die Fehler vor allem bei Steuerbescheiden ohne Einzugsermächtigung auftreten, empfiehlt es sich, eine solche zu erteilen.

Falscher Kfz-Steuerbescheid mit Einzugsermächtigung

Vergleichen Sie die Abbuchung auf dem Konto mit dem Vorjahresbescheid zur Kfz-Steuer.Autofahrer, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, können die Abbuchung auf ihrem Konto mit dem Vorjahresbescheid vergleichen. Bei Unstimmigkeiten oder doppelter Abbuchung sollte man die Lastschrift nicht zurückgehen lassen, sondern sich zuerst mit dem Hauptzollamt in Verbindung setzen. Ansonsten läuft man nämlich Gefahr, eine Mahnung zu erhalten. Wie das Magazin Euro in seiner Juni-Ausgabe berichtet, seien nachträgliche Änderungen zugunsten des Steuerzahlers innerhalb von vier Kalenderjahren nach Ausstellung des Bescheids möglich.

Falscher Kfz-Steuerbescheid zugunsten des Autofahrers

Auf Fehler zu ihren eigenen Gunsten müssen Kfz-Halter laut Euro nicht hinweisen. Melde sich der Zoll nicht innerhalb von vier Jahren, sei der Anspruch verjährt.

Grund für das Chaos bei der Kfz-Steuer

Wie kann es zu einer solch hohen Fehlerquote bei den Bescheiden kommen? Eine Begründung, die Betroffene auf diese Frage vom Zoll erhalten haben, lautet dem Steuerzahlerbund nach: Bei der Übertragung der Kfz-Daten sei es zu Fehlern gekommen. Denn die Bundesländer, die bisher die Kfz-Daten gespeichert hatten, mussten ihre Daten in ein bundesweit einheitliches System überspielen. Da allerdings weder die Datenbanken der Länder untereinander noch mit der des Zolls kompatibel waren, sei es zu Übertragungsfehlern gekommen.

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