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Krise Autounfall: So klappt’s mit der Kfz-Versicherung



Ein Autounfall bedeutet Stress - vermeiden Sie zusätzliche Probleme mit der Versicherung.
Ein Autounfall bedeutet Stress - vermeiden Sie zusätzliche Probleme mit der Versicherung.

Nach einem Autounfall auch noch Ärger mit der Kfz-Versicherung? Das muss nicht sein: Hier die wichtigsten Punkte, wie sich Schäden ohne Probleme abwickeln lassen.

Was man einst mit Metropolen wie in Indien oder China in Verbindung brachte, hat längst in deutschen Städten Einzug gehalten: Das Bild von sich aneinanderreihenden Autos auf den Straßen. Das liegt nicht nur daran, dass die Wagen immer größer werden, sondern schlicht an der stetig steigenden Zahl zugelassener Fahrzeuge. Und mit ihr nehmen auch die Unfälle zu.

Für die finanziellen und gegebenenfalls rechtlichen Folgen kommt dabei normalerweise eine Versicherung auf: Die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung leistet für Schäden, die der Versicherungsnehmer anderen zufügt. Die Vollkaskoversicherung, die jeder Autohalter zusätzlich freiwillig abschließen kann, übernimmt die Reparaturrechnung für den Wagen des Unfallverursachers. Allerdings müssen sich Versicherte an bestimmte Regeln halten, sonst bleiben sie am Ende auf den Kosten sitzen.

Kfz-Versicherung: Einschluss von grober Fahrlässigkeit

Die Police sollte auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichten. Damit erkläre der Versicherer, dass er nicht erst diskutiere, ob der Fahrer nur „schusselig war oder grob fahrlässig“, er zahle voll, heißt es im Spezialheft "Auto versichern" der Stiftung Warentest.

Wie wichtig diese Klausel sein kann, zeigt dieser Fall: Ein Fahrer hatte bei der Einfahrt in ein Parkhaus vergessen, dass er Fahrräder auf dem Dach montiert hatte. Wegen dieser groben Fahrlässigkeit kürzte der Versicherer die Leistung um 30 Prozent. Zu Recht, wie das Landgericht Hagen entschied (Az.: 7 S 21/13).

Kfz-Schaden nach Autounfall unverzüglich melden

Grob fahrlässig kann auch sein, wenn ein Fahrer einen Unfall zu spät bei der Versicherung meldet. „Ein Schaden muss immer so schnell wie möglich angezeigt werden“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. In der Regel heißt das: Innerhalb einer Woche nach Eintritt des Schadens sollte man seine Versicherung informiert haben. Lediglich kleine Schäden, die der Versicherte selbst zahle, weil er seinen Schadensfreiheitsrabatt retten wolle, dürfe man später melden.


Wichtig bei Schadensmeldung eines Autounfalls: exakte Angaben

Bei der Schadensmeldung müssen „die Angaben richtig und vollständig sein“, erklärt Bianca Boss. Wer etwa verschweigt, dass er zu schnell unterwegs war, muss unter Umständen den Schaden selbst übernehmen. Dies zeigt ein Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichts (Az.: 5 U 78/08): In diesem Fall musste die Vollkaskoversicherung nicht bezahlen, da ein Sachverständiger nachweisen konnte,  dass der Fahrer 25 km/h schneller gefahren war als angegeben.


Nach Autounfall nicht sofort in die Werkstatt

Schäden sollte man nicht sofort reparieren lassen. Denn: Die Versicherung muss die Möglichkeit haben, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Allerdings: Sollte die Versicherung einen Mitarbeiter schicken, um das kaputte Auto in Augenschein zu nehmen, sollten Autohalter stutzig werden, warnen die Experten der Stiftung Warentest. Ein Versicherungsmitarbeiter dürfe kein Gutachter sein.

Und: Wer unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, hat das Recht auf einen eigenen Sachverständigen. Das kann vor allem bei größeren Schäden sinnvoll sein. Die Kosten für das Gutachten muss die gegnerische Versicherung übernehmen.

(udm, dpa/tmn)

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