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Land unter: Wasserschaden im Keller



Wasserschaden im Keller - was tun?
Wasserschaden im Keller - was tun?

Wenn es zu heftigen Regenfällen kommt, kann ein Wasserschaden im Keller drohen. Wie Mieter sich im Falle wenn verhalten sollten, lesen Sie hier.

Ende Juni wurden weite Teile Deutschlands von heftigen Regengüssen regelrecht überflutet. Besonders die Regionen Berlin und Brandenburg waren betroffen. Bis zu 150 Liter pro Quadratmeter wurden gemessen – ein recht nasser Rekord. Überflutete Straßen, überschwemmte U-Bahnhöfe, vollgelaufene Keller: Die Feuerwehr rief den Notstand aus.

Der persönliche Notstand bei Wasserschaden im Keller

Was aber tun, wenn das Zuhause sich auch im Ausnahmezustand befindet, wenn der Starkregen einen immensen Wasserschaden im Keller angerichtet hat? Was manche Mieter vielleicht nicht wissen: Sie haben eine Mitwirkungspflicht. Das heißt: Bei Unwettern sollten sie besser kontrollieren, ob gemietete Wohn- sowie Kellerräume trocken geblieben sind. Wenn die Räumlichkeiten „geflutet“ wurden, sind bei Bedarf Maßnahmen zu ergreifen. Noch besser natürlich: Vorkehrungen treffen, wenn man zum Beispiel schon einmal einen Wasserschaden im Keller hatte.

Mitwirkungspflicht bei Wasserschaden im Keller

„Der Vermieter ist in erster Linie für die Gemeinschaftsflächen verantwortlich“, erklärt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Wenn das Wasser im Keller steht, haben die Mieter sofort den Vermieter oder die Hausverwaltung zu informieren. Andernfalls können sie für den Wasserschaden im Keller mithaften. „Wenn sie den Schaden gemeldet haben, es passiert aber nichts, müssen sie im Zweifel selber aktiv werden“, sagt Frau Hartmann vom Deutschen Mieterbund. Im Klartext: Sollte der Vermieter nicht auf die Schadensmeldung reagieren, kann der Mieter die Feuerwehr oder einen Notdienst verständigen. Denn: „Mieter haben eine Mitwirkungspflicht“, erklärt die Expertin.

Die Mitwirkungspflicht greift auch bei längerer Abwesenheit sowie Urlaub: Der Mieter sollte die Fenster seiner Wohnung schließen. Denn wer die Fenster geöffnet hat und es regnet beispielsweise rein, dem kann eine fristlose Kündigung drohen – so ein Urteil des Berliner Landgerichts (Az.: 65 S 268/13).

Wasserschaden im Keller: Meldung an die Versicherung!

Wer einen Wasserschaden im Keller hat, kann sich diesen im Regelfall von der Hausrat- oder der Wohngebäudeversicherung ersetzen lassen. Allerdings greifen diese Versicherungen nicht bei Schäden, die durch heftige Regengüsse entstanden sind. Dafür muss der Versicherungsnehmer eine zusätzliche Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben.

Im Schadensfall sollte die jeweilige Versicherung sofort kontaktiert werden. Es empfiehlt sich, eine Schadensmeldung schriftlich per Einschreiben (ggf. mit Rückschein) einzureichen. Viele Versicherer benötigen Fotos des Wasserschadens im Keller, hilfreich ist auch eine Auflistung der beschädigten Gegenstände. Wichtiger Hinweis: Entsorgen Sie die defekten Sachen, sofern sie dem Vermieter gehören, nicht ohne seine ausdrückliche Zustimmung – sonst könnte im Falle wenn Ärger drohen.

(ssc, dpa/tmn)

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