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Lassen sich Überweisungen und Abbuchungen rückgängig machen?



SEPA-Lastschriften lassen sich wieder zurückbuchen.
SEPA-Lastschriften lassen sich wieder zurückbuchen.

Eine Überweisung mit falscher Kontonummer des Empfängers ist schnell in Auftrag gegeben. Doch lassen sich solche Irrtümer wieder rückgängig machen? Und wie sieht es mit Abbuchungen per Dauerauftrag oder Lastschrifteinzug aus?

Per Online-Banking oder entsprechender App lässt sich schnell mal nebenbei eine Rechnung bezahlen: Einfach die Empfängerdaten, Betreff, Betrag, TAN eingeben und auf den Button drücken – zack ist die Überweisung raus. Doch genau so fix schleicht sich ein Zahlendreher ein und dann? Nix, das Ding ist durch, das Geld perdu! Denn: Mit Zugang bei der Bank sind Überweisungen unwiderruflich wirksam – selbst bei Fehlern. Bei Abbuchungen per SEPA-Lastschrift sieht es besser aus: Hier hat der Bankkunde acht Wochen Zeit, diese rückgängig zu machen.

Überweisungen kann man nicht zurückrufen

Wenn eine Überweisung einmal raus ist, lässt sich die Abbuchung vom Konto nicht mehr widerrufen – egal ob mit oder ohne Zahlendreher und ob online, telefonisch oder am Schalter in Auftrag gegeben.  Dies gilt laut Verbraucherzentrale (VZ) Berlin sowohl für Überweisungen per SEPA-Verfahren, das seit  August 2014 für alle Überweisungen und Lastschriften gilt, als auch für Überweisungen mittels herkömmlichem Auftrag  (Banken können laut Bundesregierung für Privatleute noch bis Ende Januar 2016 die Kontonummer plus Bankleitzahl ins neue System umwandeln).

Daueraufträge lassen sich nur vor Ausführungstermin widerrufen

Auch Daueraufträge mit denen sich bequem wiederkehrende, gleichbleibende Zahlungen zu bestimmten Terminen  wie die Miete oder das Schulgeld automatisch überweisen lassen, können Bankkunden, wenn der Betrag einmal abgebucht ist, nicht zurückrufen. Das gehe nur vor der terminierten Abbuchung, so die Verbraucherschützer, und zwar bis einen Tag vor Ausführungstermin.

SEPA-Lastschriften lassen sich acht Wochen lang zurückbuchen

Bei den SEPA-Lastschriften sehen die Möglichkeiten eines Widerrufs schon sehr viel besser aus: Ohne Begründung lassen sich SEPA-Basislastschriften laut Bundesbank bis zu acht Wochen nach der Kontobelastung an den Einreicher zurückgeben. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat – das heißt ohne Abbuchungserlaubnis – könne der Zahler sogar noch innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben.

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