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Online Banking: Risiken und Nebenwirkungen



100%ige Sicherheit bietet selbst das neueste System nicht!
100%ige Sicherheit bietet selbst das neueste System nicht!

Kontostand abrufen, eine Überweisung tätigen oder einen Dauerauftrag einrichten: per Online-Banking kann man das ganz einfach von zu Hause aus. Aber ist das, was bequem ist, auch sicher?

Rund 27 Millionen Deutsche erledigen der Stiftung Warentest zufolge ihre Geldgeschäfte über den heimischen PC – also etwa die Hälfte der Volljährigen. Doch trotz des großen Zuspruchs bleibt bei manchen ein mulmiges Gefühl, ob das Ganze auch wirklich sicher ist. Laut Warentest-Expertin Heike Nicodemus heißt die klare Antwort: Ja. In dem Bereich habe sich nämlich viel getan. Neue Verfahren „machen es Gaunern nahezu unmöglich, ein Online-Konto zu knacken“, versichert die Finanzexpertin.


Drei sichere Online-Banking-Verfahren:

  • mobileTan oder auch SMS-Tan genannt, bei dem der Kunde von seiner Bank eine Transaktionsnummer (kurz Tan) per SMS auf sein Handy zugeschickt bekommt
  • eTan plus, ein Verfahren, bei dem ein kleines Zusatzgerät zu Hause eine elektronische Transaktionsnummer generiert
  • chipTan, eine Methode, bei der ein Zusatzgerät nur in Kombination mit der Girokarte eine Transaktionsnummer erstellt. Laut Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) bietet dieses Verfahren derzeit die größte Sicherheit.

Noch mehr Sicherheit mit Virenscanner und Firewall

Online Banking? Nur mit Virenscanner und Firewall!Trotz all der Trojaner sicheren Verfahren muss auch der User etwas zu seinem Schutz beitragen.

So sollte die Software für das Online-Banking immer auf dem neuesten Stand sein, empfiehlt Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Ebenso ratsam: ein auf dem PC installierter aktueller Virenscanner und eine Firewall.

Gefälschte Webseiten und E-Mails

Zudem sollte man sich vor Betrügern in Acht nehmen, die versuchen, Nutzer auf gefälschte Bank-Webseiten zu locken, um sensible Daten abzufischen. Vermeiden lässt sich das nur durch genaues Hingucken: User erkennen die verschlüsselte Seite ihrer Bank daran, „dass im Browser ein Schloss-Symbol erscheint und die Webadresse mit „https“ beginnt", erklärt Julia Topar vom Bankenverband. Ebenso empfiehlt sie Verbrauchern, niemals auf vermeintliche E-Mails ihrer Bank zu antworten, wenn darin Daten abgefragt werden, und keine Links anzuklicken, um Daten zu bestätigen oder einzugeben.

Zugangsdaten fürs Online-Banking nicht digital speichern

Kennwörter, Geheimzahlen und Tans „gehören definitiv nicht auf der Festplatte, in Apps oder in der Cloud abgespeichert, auch nicht verschlüsselt im Handy“, warnt die Bankerin. Stattdessen sollten Verbraucher diese sensiblen Daten an einem sicheren Ort aufbewahren – am besten außerhalb der digitalen Welt.

Online-Banking nicht im öffentlichen W-LAN nutzen

Da Online-Banking auch über Laptop, Tablet oder Smartphone funktioniert, kann der User es im Prinzip überall nutzen – sollte er aber nicht. Annabel Oelmann von der VZ NRW rät deutlich davon ab, sich für Transaktionen in ein öffentliches W-LAN einzuloggen. Hierbei bestehe die Gefahr, dass Betrüger persönliche Daten abgriffen.

Finger weg von Tan-Papierlisten

Selbst, wenn es das Verfahren kaum noch gibt, sei es erwähnt: Das Online-Banking mit den Tan-Papierlisten ist alles andere als sicher. In der Vergangenheit kam es vor, „dass Kunden auf Zuruf mehrere Transaktionsnummern eingaben und einen Schaden erlitten“, berichtet die Verbraucherschützerin. Wer noch mit dieser Methode arbeitet, sollte seine Bank am besten bitten, seinen Zugang auf eines der modernen Verfahren umzustellen.

(udm, dpa/tmn)

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