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Potential für Vertrauensbildung: Die Polizei und Social Media



Social Media wird von der deutschen Polizei vielseitig genutzt.
Social Media wird von der deutschen Polizei vielseitig genutzt.

Bereits vor drei Jahren begann die hannoversche Polizeibehörde als erste sich bei Facebook zu präsentieren. Mittlerweile ist dies landesweit erfolgreicher Teil der Polizeiarbeit.

Die Polizei in Deutschland hat es wahrlich nicht leicht. Zwar ist ihre vordringlichste Aufgabe, die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten, doch ihr Ruf ist im Volksmund leider alles andere als der des Freund und Helfers. Fast jeder hatte schon einmal etwas mit der Behörde zu tun – meist in Bezug auf die Verkehrssicherheit und am Ende kostete das nicht wenig.

Polizei heute: Der Ruf nach Social Media

Doch das sind alles Bagatellen: viel mehr hat die Polizei mit anklagenden Privat-Videomitschnitten von umstrittenen Einsätzen zu kämpfen, die sich auf sämtlichen Social Media-Kanälen rasend schnell verbreiten. Die Projektgruppe „Neue Medien bei der Berliner Polizei“ begann daher, seit 2012 an einer Strategie zu arbeiten und schließlich 2014 darauf zu reagieren, indem sie selbst bei Twitter und Facebook mitmischt. Das hat vielfältige Gründe und auch zahlreiche positive Nebeneffekte.

Nachdem die Berliner Polizei im vergangenen Jahr am 06.06. einen 24 Stunden-Twitter-Marathon startete, wuchs ihre Follower-Zahl rasant an. Am 16.Juni waren es bereits 15.000. Mittlerweile verfolgen fast 42.000 Menschen den Kanal @polizeiberlin. Kein Wunder, denn die Tweets sind mitunter Umgangssprachlich formuliert und der Inhalt ist nicht selten skurril: 

Transparenz durch Social Media schafft Vertrauen

Es wird versucht, das Bild des strengen und ungerechten Ordnungshüters zu widerlegen und stattdessen die menschliche und auch heldenhafte Aufgabe des „Freund & Helfers“ in den Vordergrund zu stellen. 

So können die Menschen an ihrer täglichen Arbeit teilhaben und die Polizei wiederum kann zu kritischen Einsätzen wie Demos oder Räumungen Stellung nehmen und korrekte Informationen verbreiten ehe die Sachverhalte falsch kommuniziert werden und es zu haltlosen Vorwürfen kommt.

Traumberuf Polizeibeamte(r)?

Doch nicht nur die Imagepolitur ist ein positiver Effekt der Social Media Teilhabe. Die Kommunikationswege sind heute andere als noch vor 10 Jahren. Vorwiegend jüngere Leute nutzen entsprechende Internet-Angebote und genau diese gilt es zu erreichen. Gerade im Moment ist die Polizei auf verstärkter Suche nach Nachwuchskräften. Die Bilanz dahingehend ist positiv: offensichtlich weckt das Berichten über aktuelle Fahndungen und Co. das Interesse für den Beruf.

Bessere Kommunikation durch Social Media: Die Bevölkerung als Polizei-Assistent

Weiterer positiver Nebeneffekt von Twitter und Facebook ist die Schnelligkeit. Egal ob Zeugenaufrufe oder Vermisst-Anzeigen: derartige Meldungen sprechen die Mitmenschen sofort an. Fotos von S- und U-Bahn-Schlägern oder verschwundenen Kindern werden sofort geteilt und verbreiten sich umgehend. So bezieht die Polizei die Bürger aktiv mit ein und nutzt sie gleichzeitig als wichtige Quelle und Kooperationspartner für Ermittlungen. Zum Dank erfahren sie ebenso schnell von Fahndungs- und Aufklärungserfolgen.

Das birgt natürlich auch Risiken wie Missverständnisse oder falsche Verdächtigungen, doch die Erfolge überwiegen. 

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