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Private Altersvorsorge richtig wählen



Es ist wichtig, rechtzeitig mit der Altersvorsorge zu beginnen.
Es ist wichtig, rechtzeitig mit der Altersvorsorge zu beginnen.

2015 steigen die Renten erfreulicherweise an, doch wie wird es in Zukunft aussehen? Experten raten zur privaten Altersvorsorge, fordern aber auch gleichzeitig mehr Unterstützung vom Staat. Einige Infos und Tipps für Verbraucher.

84 Prozent der Deutschen glauben, dass Rentner von morgen ohne private Vorsorge ihren Lebensstandard nicht halten können, jeder sechste hat sogar Angst, dass seine Alterseinkünfte nicht zum Leben ausreichen werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dennoch hat nur knapp die Hälfte der Befragten für eine finanzielle Absicherung im Alter gesorgt. Einer der Gründe: Sie wünschen sich mehr staatliche Unterstützung.

Vier Möglichkeiten gibt es bereits, doch nicht jede ist für jeden geeignet:

Riester- und Rürup-Rente: Nur wenige gute Versicherungsverträge

  • Zwar werden nach Zahlen des Statistischen Bundesamts laut GDV 10,7 Millionen Deutsche durch die Riester-Rente gefördert, doch zum einen ist dieses Angebot nicht für jeden attraktiv – zum Beispiel für Geringverdiener, die im Alter Sozialleistungen beziehen werden, weil sie nicht genügend Mittel zum ansparen haben –, zum anderen gibt es laut Stiftung Warentest nur wenige gute Verträge. Entweder sind sie zu teuer oder nicht rentabel.
  • Beides gilt auch für die Rürup-Rente, die der Staat für Selbstständige und Freiberufler eingeführt hat. Einzahlungen in diese Verträge lohnen sich jedoch meist nur unter steuerlichen Aspekten, den Vorteil sollte man vor Abschluss ausrechnen.

Private Altersvorsorge mit Hilfe des Arbeitgebers

  • Ebenso hat die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ihre Tücken. Sie kann für Gutverdiener, die privat krankenversichert sind, rentabel sein, denn für sie fallen weder Kranken- noch Pflegeversicherungsbeiträge an – im Gegensatz zu gesetzlich Krankenversicherten. Problematisch kann die bAV auch bei einem Jobwechsel werden. Wird sie vom neuen Arbeitgeber nicht übernommen, muss privat weitergezahlt werden ohne steuerliche Förderung.
  • Eine weitere Möglichkeit der privaten Altersvorsorge mit staatlicher Förderung sind die vermögenswirksamen Leistungen. Hier zahlt der Arbeitgeber einen Teil des Lohnes nach Abzug von Steuer und Sozialabgeben netto in den gewählten Sparvertrag. Vom Staat gibt’s bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze eine Arbeitnehmerzulage und für Bausparer außerdem eine Wohnungsbauprämie.

Rechtzeitig mit der privaten Altersvorsorge beginnen

Generell gilt für die private Altersvorsorge: Jeder muss für sich die passende Anlageform finden, wie das aktuelle Altersvorsorge-Spezial der Zeitschrift Finanztest zeigt. Die Möglichkeiten reichen von Sparplänen über Fonds bis hin zur eigenen Immobilie.

Wichtig ist jedoch, rechtzeitig mit dem Sparen anzufangen. „Viele Menschen tun noch zu wenig. Dabei ist der Faktor Zeit entscheidend, um durch eine möglichst lange Ansparphase die laufende Belastung zu verringern“, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland.

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