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Private Haftpflicht: Im Familientarif sind Kinder kostenlos mitversichert



Mit einer Haftfplichtversicherung können Kinder Ball spielen und Eltern ganz entspannt zusehen.
Mit einer Haftfplichtversicherung können Kinder Ball spielen und Eltern ganz entspannt zusehen.

Jeder, der einem Dritten einen Schaden zufügt, ist zu Schadens­ersatz verpflichtet. Das gilt auch für Kinder ab sieben Jahren – und kann richtig teuer werden. So sparen Sie als Familie beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung.

Schnell ist es passiert: Die siebenjährigen Kinder bolzen im Hof und – wumm! – landet der Ball durch die Windschutzscheibe in Nachbars Auto. Oder: Der studierende Sohn rennt bei Rot über die Ampel, um den Bus zur Uni zu bekommen, ein Radfahrer muss abrupt abbremsen, fällt, und muss ins Krankenhaus. Für den entstandenen Schaden haften die Eltern beziehungsweise der Student. Glücklich, wer eine Familienhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat: Denn die springt in beiden Fällen ein und übernimmt die entstandenen Kosten bis zur vereinbarten Versicherungssumme.

Familientarif: Kinder ab sieben mitversichert

Im Familientarif sind Kinder ab sieben Jahren bis zum Ende von Ausbildung oder Studium mitversichert. Vor dem Gesetz gelten Kinder nämlich erst ab dem Alter von sieben als schuldfähig, laut dem Verbraucherportal Finanztip im Straßenverkehr erst mit zehn Jahren. Verursachten jüngere Kinder einen Schaden, so müssten die Eltern nicht haften und die private Familienhaftpflicht deshalb auch nicht für den Schaden aufkommen. Wer allerdings freiwillig Schadensersatz leisten möchte, der sollte einen Familientarif wählen, der auch Schäden von schuldunfähigen Kindern ersetzt.

Familientarif: Bei Verletzung der Aufsichtspflicht springt die Haftpflicht ein

Der Familientarif einer Haftfplichtversicherung greift auch für ältere Kinder, wenn sie in der Ausbildung sind.Eine Ausnahme gibt es auch für unter Siebenjährige: Wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, übernimmt die Familienhaftplichtversicherung den Schadensersatz. Wann genau Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzen, komme auf den Einzelfall an, heißt es in dem Verbraucherportal, denn das genaue Alter und die Reife des Kindes seien ausschlaggebend. Als Faustformel gelte: Ist es jünger als vier Jahre, müssen Eltern es so beaufsichtigen, dass sie „jederzeit eingreifen können“. Kinder unter sieben Jahren müssten Eltern alle 15 bis 30 Minuten kontrollieren. Ältere Jungen und Mädchen dürften auch über einen längeren Zeitraum unbeobachtet sein, die Eltern sollten aber ungefähr wissen, wo sich der Nachwuchs aufhalte, erklärt Finanztip weiter.

Familientarif: Wann sind erwachsene Kinder mitversichert?

Eine Familienhaftpflichtversicherung schließt auch erwachsene Kinder während der Schulzeit und der ersten beruflichen Ausbildung oder Studium ein. Das gilt laut dem Verbraucherportal auch für ein Studium unmittelbar nach der Lehre oder nach einer abgebrochenen Ausbildung. Zudem schütze sie für ein Jahr lang in der Wartephase nach der Schule. Ebenso seien erwachsene Töchter und Söhne während des Bundesfreiwilligendienstes mitversichert, egal ob vor oder nach der Ausbildung. Falls das Kind nach der Lehre bereits erwerbstätig gewesen sei und dann noch einmal ein Studium oder eine Lehre aufnehme, müsse es sich allerdings selbst versichern. Dies gelte in der Regel auch, sobald es heirate.

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