• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Pssst, genau! Termine beim Berliner Bürgeramt gibt's auf dem Schwarzmarkt



Auf allen Berliner Bürgerämtern ist Warten angesagt.
Auf allen Berliner Bürgerämtern ist Warten angesagt.

Um einen Bürgeramts-Termin zu bekommen, haben Berlinerinnen und Berliner derzeit drei Möglichkeiten: Online-Vereinbarung, Anstehen – oder Kaufen.

In Berlin kann man zurzeit froh sein, wenn man nichts auf dem Amt zu regeln hat. Schon seit Wochen ist der Personalmangel in den Berliner Behörden so groß, dass der einstige Geheimtipp "Online-Terminvereinbarung" längst nicht mehr hilfreich ist – außer man hat zwei Monate Zeit.


Sonst muss man auf gut Glück zum Amt gehen und hoffen, überhaupt eine Wartenummer zu erhalten. Denn bereits vor den Öffnungszeiten stehen die Bürgerinnen und Bürger Schlange.

 

Personalausweis und Pass nur auf dem Bürgeramt

Es gibt Erledigungen auf dem Bürgeramt, die sind unaufschiebbar. Beispielsweise Personalausweis- und Reisepassanträge – oder Wohnungsanmeldungen. Für Letztere hat man in Berlin zwei Wochen Zeit, sonst ist eine Strafgebühr fällig. Das ist momentan kaum einzuhalten.

Wo es eine Nachfrage gibt, entsteht in unserer Gesellschaft meist recht schnell ein Markt. So ist es nicht verwunderlich, dass Privatpersonen mittlerweile mit Terminen handeln.


Senat bestätigt Handel mit Bürgeramtsterminen

Andreas Statzkowski von der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport bestätigte dies in seiner Antwort auf die schriftliche Anfrage der Piratenpartei zum Handel mit Bürgeramtsterminen: "Dem Senat ist aus einem von vierzig Bürgerämtern bekannt, dass vor Ort vereinzelt von Privaten Termine zum Kauf angeboten wurden".

Darüber hinaus gebe es ein privates Internetangebot für einen kostenpflichtigen Terminbuchungsservice, der sich jedoch auf die Beantragung von Reisepässen oder Personalausweise und die Anmeldung einer Berliner Wohnung beschränke. "Der Senat prüft derzeit die möglichen technischen und rechtlichen Konsequenzen." so Statzkowski dazu.

Viel wichtiger wäre es ja, die Ursache für den Handel mit Bürgeramts-Terminen zu beseitigen.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE