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Rechtsberatung im Netz: Ja oder Nein?



Rechtsberatung im Netz: Ist das ein guter Weg, sich juristischen Rat zu holen?
Rechtsberatung im Netz: Ist das ein guter Weg, sich juristischen Rat zu holen?

Sie brauchen juristischen Rat? Am besten jetzt gleich und leider ist heute Sonntag - viele Verbraucher nutzen in solchen Fällen die Rechtsberatung im Netzt oder per Telefon. Ist das eine empfehlenswerte Variante?

Rechtsberatung 24/7, die Anwaltskanzlei ist zu weit entfernt oder es gibt einfach keine Termine – die Rechtsberatung im Netz oder auch die telefonische Hilfestellung ist eine legitime Möglichkeit, schnell Lösungen für juristische Probleme zu erhalten. „Bei einfach gelagerten Fällen kann eine solche Vorgehensweise empfehlenswert sein“, sagt Anke Kirchner, Justiziarin bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover.

Rechtsberatung im Netz – Erste Einschätzung

Welche Rechte hat man bei einem Mietmangel? Ist die Abmahnung vom Chef zulässig? Bringt es etwas, sich gegen den Bußgeldbescheid zu wehren? Bei solchen Fragen kann per Internet oder Telefon eine gute erste Einschätzung und Hilfestellung gegeben werden.

Anders verhält es sich, wenn es um umfangreichere oder sensiblere Sachverhalte geht – zum Beispiel bei Fällen rund ums Sorgerecht oder Scheidungen. „Sobald der Sachverhalt etwas komplizierter ist, sollte ein Anwalt vor Ort aufgesucht werden“, erklärt Kirchner.

Rechtsberatung im Netz - Datenschutz

Je präziser die Fragestellung des Kunden, desto besser und ausführlicher ist die Antwort des Anwaltes. Um den Informationsaustausch noch genauer zu gestalten, bieten deshalb einige Internetportale die Möglichkeit, Dateien hochzuladen, um sie dem Anwalt zu senden. Hier ist es natürlich wichtig, dass der Verbraucher weiß, ob er es bei der Internetseite mit einem seriösen Anbieter zu tun hat.

„Viele von ihnen verwenden Tracking-Dienste und sammeln so Infos über die Besucher - etwa über ihre Standorte“, erklärt Eugenie Zobel-Kowalski von der Stiftung Warentest. Deshalb vor dem Fragestellen erst einmal ins Impressum schauen, um zu erfahren, wer genau den Dienst anbietet.

Rechtsberatung im Netz - Fachkompetenz

Ein zusätzlicher Blick in die Geschäftsbedingungen verrät dem Verbraucher mit wem er einen Beratungsvertrag abschließt. „Juristische Fachkompetenz muss der Internetanbieter letztlich nicht haben, solange der Beratungsvertrag mit einem Anwalt zustande kommt“, betont die Berliner Rechtsanwältin Nathalie Grudzinski, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Doch bei aller Fachkompetenz - Fehler passieren Jedem. „Bei falscher Beratung ist nicht das einzelne Portal der Ansprechpartner, sondern der Rechtsanwalt“, erklärt Zobel-Kowalski. Im ersten Schritt sollten beide Parteien versuchen, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Aber grundsätzlich gilt: „Im Zweifel steht die Berufshaftpflichtversicherung des Anwalts für mögliche Schäden gerade“, betont Grudzinski.

Rechtsberatung im Netz - Gebühren

Die Gebührenfrage lösen die verschiedenen Rechtberatungen im Netz oder per Telefon sehr unterschiedlich. Auf einigen Seiten darf der Hilfesuchende selbst das Honorar festlegen. Bei anderen wird ein Festpreis veranschlagt. Und bei wiederum anderen, legen die Anwälte den Preis fest.

"Das Preis-Angebot eines Anwalts müssen Ratsuchende aber nicht sofort annehmen“, erklärt Zobel-Kowalski. In den meisten Fällen ermöglicht das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, dass bei den Kosten verhandelt werden kann.

(nr, dpa/tmn)

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