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Rechtsschutzversicherungen: Achtung! Riesige Unterschiede bei Preis und Leistung



Im schlimmsten Fall hilft nur noch ein Rechtsstreit.
Im schlimmsten Fall hilft nur noch ein Rechtsstreit.

Ob Ärger mit Chef, Vermieter oder Nachbarn: Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt teure Anwalts- und Verfahrenskosten für viele Rechtsstreitigkeiten. Doch aufgepasst: Die Angebote unterscheiden sich enorm in Preis und Leistung.

Eine ungerechtfertigte Kündigung vom Chef, eine viel zu hohe Nebenkosten-Nachzahlungsforderung vom Vermieter oder der verweigerte Schadenersatz des vom Nachbarn demolierten Gartenzauns: Im Leben gibt es immer wieder Situationen, die zu Auseinandersetzungen führen. Kommt es dabei zu einem Rechtsstreit, wird es teuer – es sei denn, der Betroffene hat eine Rechtsschutzversicherung, die die Kosten für den Anwalt und das Gerichtsverfahren übernimmt.

Allerdings: Wer Rechtsschutz sucht, sollte die Versicherungsangebote gründlich vergleichen. Denn die Unterschiede in Preis und Leistung sind teilweise enorm. Das zeigen auch die regelmäßigen Untersuchungen der Stiftung Warentest

Rechtsschutz: Unterschiede beim Preis bis zu 100 Euro

Verbraucher haben beim Rechtsschutz die Wahl zwischen einem Gesamtpaket, das meist Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz beinhaltet, oder einzelnen Versicherungen. Vergleiche des Verbrauchermagazins Test ergaben, dass ein preiswertes und gutes Paket in der Regel mindestens 200 Euro jährlich kostet – die günstigste Testsiegerpolice der jüngsten Untersuchung kostet beispielsweise 284 Euro.

Der Preisunterschied zwischen zwei ähnlichen Tarifen kann allerdings über 100 Euro pro Jahr ausmachen. Separaten Verkehrsrechtsschutz oder Mietrechtsschutz gibt es meist für unter 100 Euro, der Berufs- oder Arbeitsrechtsschutz ist jedoch in der Regel nicht einzeln zu haben.

Rechtsschutz: Große Unterschiede auch bei der Leistung 

Rechtsberatung ohne Rechtsschutzversicherung kann teuer werden.Gute Rechtsschutzversicherungen sollten mehr als nur einen Basisschutz bieten. Deshalb empfiehlt es sich, den Versicherungsinhalt und die Leistungen gründlich zu prüfen. Denn auch hier gibt es enorme Unterschiede.

Kostenträchtige Streitigkeiten etwa rund um den Hausbau sind der Stiftung Warentest zufolge meist komplett ausgeschlossen.

Anderes Beispiel: Während einige Versicherer 1.000 Euro und mehr für einen Anwalt übernehmen, der bei einem Familien- oder Erbrechtsstreit außergerichtlich hilft, zahlen andere maximal 250 Euro.

Oder: Bei einigen Anbietern dürfen Kunden über die mittlerweile obligatorische Anwalts-Hotline dem Juristen auch zu Rechtsgebieten, die nicht mitversichert sind, telefonisch Fragen stellen. 

Wartezeiten im Kleingedruckten

Das Kleingedruckte sollten Verbraucher ebenso genau lesen: Oftmals findet sich hier vor allem für den Berufsrechtsschutz eine dreimonatige Wartezeit nach Abschluss der Versicherung. Konkret bedeutet das dann: Wer nach der Unterzeichnung des Vertrages innerhalb von drei Monaten einen Anwalt benötigt, muss ihn selbst bezahlen. 

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