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Risiko Vorsorgevollmacht: Wie lässt sie sich widerrufen?



Vertrauen zu der Person mit der Vorsorgevollmacht ist essenziell.
Vertrauen zu der Person mit der Vorsorgevollmacht ist essenziell.

Mit einer Vorsorgevollmacht lässt sich für den Ernstfall die gerichtliche Anordnung einer Betreuung vermeiden. Doch was, wenn man zu der benannten Person das Vertrauen verloren hat? So schützen Sie sich.

Immer mehr Menschen sichern sich mit einer Vorsorgevollmacht für Lebenslagen ab, in denen sie in wichtigen Angelegenheiten nicht mehr selbst entscheiden können – sei es durch Unfall, Krankheit oder Alter. Das ist zwar sehr vernünftig, denn nur so lässt sich vermeiden, dass im Ernstfall ein vom Gericht bestimmter Betreuer die Entscheidungen fällt. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass eine Vorsorgevollmacht den benannten Personen eine starke Rechtsstellung verleiht. Nicht selten mit fatalen Folgen, warnt der Informationsdienst Notar und Recht und erklärt, wie man sich vor Missbrauch schützen kann.

Vorsorgevollmacht lässt sich jederzeit ändern oder widerrufen

Bestimmte Ereignisse oder Umstände können dazu führen, dass man das Vertrauen zu der in der Vorsorgevollmacht benannten Person verliert. In einem solchen Fall lässt sich die Vollmacht jederzeit widerrufen oder ändern – vorausgesetzt der Vollmachtgeber ist noch geschäftsfähig. Um einen Missbrauch zu verhindern, sollte man schnellstmöglich handeln.

Vorsorgevollmacht: Was für einen Widerruf nötig ist

„Der Widerruf ist gegenüber dem Bevollmächtigten auszusprechen“, erläutert Lisa Schumacher, Geschäftsführerin der Notarkammer Pfalz. Zudem müsse der Vollmachtgeber sämtliche Originale und Ausfertigungen der Vollmachtsurkunde vom Bevollmächtigten zurückverlangen, damit er sie nicht weiter verwendet. Gelingt es nicht, alle Dokumente vom Bevollmächtigten einzuziehen, kann man die Vorsorgevollmacht in einem gerichtlichen Verfahren für ungültig erklären lassen.

Wenn ein Notar die Vorsorgevollmacht beurkundet hat

Eine mündliche oder schriftliche Aufhebungserklärung an den die Vollmacht beurkundenden Notar reicht nicht aus. Lisa Schuhmacher empfiehlt dennoch, den Notar über den Widerruf zu informieren, da sich so verhindern ließe, dass der Bevollmächtigte sich vom Notar eine neue Ausfertigung ausstellen lasse. Hatte man die Vollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren lassen, sollte man auch dort den Widerruf eintragen lassen.

Vorsorgevollmacht lässt sich einschränken

Eine Vorsorgevollmacht kann man auch auf bestimmte Rechtsgeschäfte beschränken. Ebenso lassen sich laut Bundesnotarkammer missbrauchsanfällige Geschäfte wie die Übertragung von Immobilien oder das Schenken von Vermögen vom Vollmachtsumfang ausschließen.

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