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Safety first: Kurzzeitpolicen im Faktencheck



Kurzzeitpolicen: Versichert für 24-Stunden
Kurzzeitpolicen: Versichert für 24-Stunden

Haftpflicht- oder Unfallversicherungen decken oftmals nicht alles ab, warum also nicht im Fall Wenn zu einer Kurzzeitversicherung greifen, so dass eventuelle Risiken für einen begrenzten Zeitraum versichert sind? Doch bieten diese Kurzzeitpolicen auch einen guten Schutz? Hier die Fakten!

Ob für eine spontane Städtereise, die Probefahrt beim Autokauf oder den Besuch eines Musikfestivals, heutzutage gibt es für so gut wie alle Lebenslagen Kurzzeitpolicen, die man (zusätzlich) abschließen kann. In den meisten Fällen auch ganz kurzfristig und unkompliziert mit ein paar Klicks. Das Besondere an den Kurzzeitpolicen: Sie gelten für einen bestimmten Zeitraum und enden in der Regel automatisch, beispielsweise nach 24 Stunden.

Kurzzeitpolicen für den Fall Wenn

Kurzzeitpolicen sind sicherlich keine neuen Erfindungen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). So gibt es zum Beispiel schon lange kurzfristige Reiseversicherungen, die von vorsichtigen Urlaubern gerne abgeschlossen werden. Was neu ist, sind die veränderten Kundenbedürfnisse – interessant sind Online-Versicherungen, gerade für die jüngeren Zielgruppen. So gibt es zum Beispiel für Golfer eine 24-Stunden-Police, die Schadenersatz bei Körperverletzung leistet oder für Schäden an der Golfausrüstung aufkommt. Im schlechtesten Fall übernimmt sie auch die Kosten bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit infolge eines Unfalls.

Zu niedrige Versicherungssummen bei Kurzzeitpolicen

An sich eine gute Sache – doch bringt eine Kurzeitpolice wirklich Vorteile? „Die in vielen Fällen angebotene Versicherungssumme ist zu niedrig, um wirklich gut abgesichert zu sein“, sagt Simone Weidner von der Stiftung Warentest in Berlin. Wird man dauerhaft zu einem Invalide, werden die Ansprüche aus der Kurzzeitpolice eher nicht reichen. Ist die Versicherungssumme beispielsweise nur bis 50.000 Euro ausgestellt, wird es zu wenig Geld sein. Liegt eine Invalidität von 50 Prozent vor, sollten mindestens 100.000 Euro drin sein – bei einer Vollinvalidität sollte der Betroffene 500.000 Euro erhalten. Wichtige Punkte, die man unbedingt vor Abschluss eines Unfallschutzes berücksichtigen sollte.

Kurzzeitpolicen im Einzelfall sinnvoll

Bianca Boss vom Bund der Versicherten ist von Kurzeitpolicen, festgemacht an der Unfallversicherung, nicht überzeugt – denn „die Versicherungssummen sind zu gering, die Beiträge viel zu hoch“. Ihre Empfehlung: Verbraucher sollen sich frühzeitig über einen ganzheitlichen, sprich langfristigen, Versicherungsschutz Gedanken machen. Von Kurzzeitpolicen rät sie ab – allerdings gibt es Ausnahmen, die im Einzelfall durchaus sinnvoll sein können. So zum Beispiel eine Hochzeitsversicherung. „Für eine 25.000-Euro-Hochzeit kostet der Schutz oft um die 500 Euro, für eine 10.000 Euro-Feier etwa 200 Euro“. Muss die Hochzeit wegen Todes, eines schweren Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung der künftigen Ehepartner oder nahen Angehörige abgesagt werden, übernimmt der Versicherer die Kosten. Allerdings zahlt die Kurzzeitpolice nicht im Falle einer Trennung: „Muss die Feier abgesagt werden, weil das Paar sich trennt, springt der Versicherer nicht ein“, so Weidner von der Stiftung Warentest.

(ssc, dpa/tmn)

 

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