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Schock! Teure Versicherung gegen Berufsunfähigkeit! Das sind die Alternativen



Eine BU kann sich nicht jeder leisten. Was sind die Alternativen?
Eine BU kann sich nicht jeder leisten. Was sind die Alternativen?

Wer nach einem Unfall oder einer Krankheit nicht mehr arbeiten kann, dem droht der finanzielle Ruin. Eine teure Berufsunfähigkeitsversicherung schützt! Doch gibt es Alternativen?

Ein Unfall, seelische Probleme oder eine lange Krankheit: Viele Menschen können im Laufe ihres Berufslebens ihrer Arbeit für längere Zeit oder gar nicht mehr nachgehen. Um in diesem Fall nicht auch noch vor dem finanziellen Ruin zu stehen, sollte man die eigene Arbeitskraft gut absichern – und zwar privat. Denn: Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt zwar denjenigen, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, eine Erwerbsminderungsrente. Aber: Die Höhe dieser Rente reicht bei weitem nicht aus, um seinen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Die beste Wahl einer Zusatzvorsorge bildet die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Doch was tun, wenn man sich die teuren Beiträge nicht leisten kann oder wegen einer Vorerkrankung gar keine Police bekommt?

Berufsunfähigkeitsversicherung: Für viele zu teuer

Je höher das berufliche Risiko, desto höher auch die Beiträge einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Brigitte Mayer von der Verbraucherzentrale Hessen rechnet vor: „Ein 25-jähriger Krankenpfleger muss für eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.500 Euro, die bis zum 65. Lebensjahr gezahlt wird, eine Jahresprämie von 1.700 bis 4.500 Euro bezahlen.“ Hinzu kommt, dass vor einem Vertragsabschluss der Versicherer detailliert den Gesundheitszustand abfragt. Das kann nicht nur den Beitrag noch zusätzlich in die Höhe treiben, sondern auch zu einer Ablehnung führen.

Alternative bei Ablehnung: Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die beste Alternative für Menschen, die wegen Vorerkrankungen keine BU-Police bekommen, ist eine Versicherung gegen Erwerbsunfähigkeit. „Die ist zwar nicht viel billiger als eine BU, setzt aber oft keine Gesundheitsprüfung voraus“, erklärt der unabhängige Versicherungsmakler Thomas Kliem aus Berlin. Allerdings zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nur, wenn man überhaupt nicht mehr arbeiten kann.

Auch bei Vorerkrankung möglich: Dread-Disease-Versicherung

Eine sogenannte Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Versicherung) stellt eine andere Möglichkeit dar: Diese zahlt, wenn man aufgrund einer Krankheit keine berufliche Tätigkeit mehr ausüben kann. Wer keine BU bekommt, weil er etwa bereits einen kaputten Rücken hat, der kann sich so vor dem finanziellen Risiko einer Erkrankung wie etwa Parkinson, Krebs  oder Herzinfarkt schützen. Allerdings seien bei diesen Policen immer nur ganz bestimmte, medizinisch definierte Krankheiten versichert, gibt Brigitte Mayer zu bedenken.

Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Multi-Risk-Versicherung

Eine Multi-Risk-Versicherung ist ein Kombiprodukt aus Unfall-, Krankheits- und Invaliditätsschutz. Diese ist Thomas Kliem zufolge sinnvoll, „wenn etwa ein Handwerker nur ein kleines Einkommen hat, aber dennoch ein hohes Risiko trägt“. Oft wird bei diesen Policen eine Unfallversicherung mit einer Dread-Disease-Versicherung kombiniert.

Selten zweckmäßig: Grundfähigkeitsversicherung

Eine Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn grundlegende Fähigkeiten wie Sehen oder Hören stark eingeschränkt sind. Das sind laut Versicherungsmakler Thomas Kliem häufig Produkte, „die sich gut verkaufen lassen, weil dahinter ein Horrorszenario steht“. Sinnvoll sei der Abschluss eines solchen Vertrags aber für die wenigsten Kunden.

Nur bei hohem Risiko: Unfallversicherung

Für die Verbraucherschützerin Brigitte Mayer ist eine Unfallversicherung „die schlechteste Alternative zur BU“. Denn: Sie leistet nur bei dauerhafter Invalidität, also wenn der Versicherte einen Unfall mindestens ein Jahr überlebt und innerhalb von drei Jahren keine Verbesserung zu erwarten ist. Ein solcher Fall sei äußerst selten. Empfehlenswert sei der Abschluss daher nur für Menschen mit einem besonders hohen Unfallrisiko.

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