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Schrecklicher Brandhorror an Weihnachten: Welche Versicherung zahlt?



Weihnachten wird zum Horror, wenn der Christbaum in Flammen steht.
Weihnachten wird zum Horror, wenn der Christbaum in Flammen steht.

Kerzen bringen selbst Nicht-Romantiker in Weihnachtsstimmung. Aber: Sie sind brandgefährlich! Wer nicht darauf verzichten möchte, sollte die richtige Versicherung haben.

Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit ohne Kerzen? Doch wer Adventskränze und Christbäume mit echten statt LED-Kerzen schmückt, geht ein hohes Risiko ein. Die Zahl der Brände nimmt laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in der Weihnachtszeit gegenüber Frühjahr und Herbst um rund 40 Prozent zu. Und: Brände sind nicht nur gefährlich, sie können auch ganz schön ins Geld gehen. Finanzielle Risiken lassen sich durch eine Hausrat-,  Wohngebäude­- und eine private Haftpflichtversicherung abfedern.

Weihnachtsdesaster: Welche Versicherung für welchen Schaden?

Bei Brandschäden im Wohnraum greift die Hausratversicherung. „Die schließt alles ein, was beweglich ist“, erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV). Auch zerstörte Weihnachtsgeschenke seien eingeschlossen. Nimmt jedoch das Gebäude Schaden, ist die Wohngebäudeversicherung des Hauseigentümers zuständig. Und wer bei Verwandten oder Freunden versehentlich die handgeschnitzte Krippenfigur vom Tisch fegt, der muss sich an seine Privathaftpflichtversicherung wenden. Diese zahlt dann den Zeitwert des kaputten Gegenstands.

Grob fahrlässiger Weihnachtsbrand: Versicherung muss nicht zahlen

Wenn jemand den Raum für längere Zeit verlässt, obwohl die Kerzen noch brennen, dann handelt diese Person grob fahrlässig. In diesem Fall kann die Versicherung die Leistung anteilig kürzen oder komplett verweigern, warnt Hasso Suliak vom GDV. Dies lasse sich nur vermeiden, wenn die Police einen „Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit“ einschließe, rät Bianca Boss vom BdV.

So klappt die Schadensregulierung mit der Versicherung auch an Weihnachten

Auch wenn das Malheur an Heiligabend passiert: Betroffene sollten Schäden direkt melden. Die Versicherungen haben dafür üblicherweise eine Schaden-Hotline, die meist auch an Feiertagen besetzt ist. Sollte man dort niemanden erreichen, empfiehlt Bianca Boss, eine E-Mail zu schreiben. Denn meist müssen Versicherte Schäden laut Police unverzüglich melden, also so schnell wie möglich. Bei kaputten Gegenständen sollte man mit der Entsorgung warten. Denn möglicherweise möchte die Versicherung den Schaden begutachten.

Kerzen am Weihnachtsbaum: Gefahr minimieren

Wer auf echte Kerzen am Baum nicht verzichten möchte, sollte Vorsichtsmaßnahme treffen.Wer trotz des hohen Brandrisikos nicht auf echte Kerzen am Weihnachtsbaum verzichten möchte, sollte sie generell im Blick behalten. Und nicht nur sie: Auch auf Kleinkinder und Haustiere, die sich in der Nähe des Christbaums aufhalten, muss man gut aufpassen. Den Baum stellt man am besten in einen Ständer, den man mit Wasser füllen und regelmäßig nachgießen kann. Denn: Trockene Bäume brennen leichter. Die Kerzen sollten zudem frei stehen, also nicht direkt unter Zweigen. Auf Strohsterne und andere leicht brennbare Dekoration verzichtet man sicherheitshalber lieber. Und: Wassereimer oder Handlöscher sollten stets in greifbarer Nähe sein. 

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