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Selbstbeteiligung bei Rechtsschutz lohnt sich



Ein Wasserschaden kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.
Ein Wasserschaden kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.

Lohnt sich eine Selbstbeteiligung bei Versicherungen? Beim Rechtsschutz auf alle Fälle, bei Hausrat- und Haftpflichtpolicen eher nicht.

Wer im Schadensfall einen Teil der Kosten selbst übernimmt, zahlt weniger Versicherungsbeiträge. Allerdings lohnt sich eine solche Selbstbeteiligung meist nur bei der Rechtsschutzversicherung. Bei Hausrat- und Haftpflichtversicherungen ist sie einer Auswertung des Online-Maklers Verivox zufolge nicht sinnvoll. Denn die Prämien seien bei diesen Sparten oft nur so gering, dass bei einem Schaden „die Ersparnis vieler Jahre dahin“ sei, erklärt Ingo Weber, Geschäftsführer des Portals.

Fünf Modellfälle mit und ohne Selbstbeteiligung

Für den Vergleich hat Verivox fünf Modellfälle in Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung ausgewertet. Die Versicherungsexperten haben die jeweils fünf günstigsten Prämien ohne und mit einer Selbstbeteiligung von maximal 250 Euro ermittelt und das Einsparpotenzial ausgerechnet: Es lag insgesamt zwischen zwölf und 30 Prozent.

Haftpflicht und Hausrat: Selbstbeteiligung lohnt sich kaum

Bei der Privathaftpflicht kann laut Untersuchungsergebnissen ein Single beispielsweise den Jahresbeitrag von rund 46 Euro durch eine Selbstbeteiligung bis 250 Euro bloß um knapp sieben Euro senken. Das entspricht 15 Prozent. Eine Familie spare auch nur 13 Euro. Bei Hausratverträgen sind die Unterschiede ebenso relativ gering: Gerade mal neun Euro oder 12,5 Prozent weniger zahlt man mit einer Selbstbeteiligung für eine 50-Quadratmeter-Wohnung in Berlin und 20 Euro oder 14 Prozent weniger für eine drei Mal so große Wohnfläche in Augsburg.


Rechtschutzbeitrag mit Selbstbeteiligung über 100 Euro günstiger

Eine wirklich lohnende Ersparnis durch eine Übernahme von 250 Euro im Schadensfall konnten die Tester allerdings beim Rechtsschutz ausmachen: Ein umfassender Schutz für den Privatbereich – einschließlich Streitigkeiten um Beruf, Verkehr, Haus und Grundstück (Versicherungssumme mindestens 300.000 Euro) kostet laut Ergebnissen für eine Familie mit Selbstbeteiligung 251 Euro und ohne 360 Euro. Damit können Versicherte den Jahresbeitrag um ganze 109 Euro beziehungsweise 30 Prozent senken.

 

Sind Sie abergläubisch? Das könnte gefährlich werden.Neuer Artikel (Wissenschaft)

Posted by Der Postillon on Montag, 29. Juni 2015


Selbstbeteiligung: Für Unglücksraben generell sinnvoll

Ein gutes Mittel könne eine Selbstbeteiligung generell nach mehreren Schadensfällen sein, weiß Ingo Weber. Denn mitunter schlage die Versicherung dann eine Eigenbeteiligung vor. Das sei oft die bessere Wahl, denn andernfalls drohe eine Kündigung des Vertrages.

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