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So sparen Sie Kosten fürs Girokonto



Kontoauszüge aus Papier kosten in der Regel Geld.
Kontoauszüge aus Papier kosten in der Regel Geld.

Ein Girokonto ist Voraussetzung für bargeldlosen Zahlungsverkehr. Was vielen Bankkunden gar nicht bewusst ist: Für Kontoführung und Bankgeschäfte kassieren Kreditinstitute bis zu 200 Euro im Jahr. Doch solche Kosten lassen sich vermeiden.

Wer ein klassisches Girokonto bei einer Filialbank führt, zahlt locker bis zu 200 Euro pro Jahr – unter anderem für die Kontoführung, Überweisungen und Abhebungen. Doch viele dieser Kosten lassen sich einsparen. Das zeigt eine Rechnung des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip.

Während Filialbanken verschiedene Gebühren erhöben, gebe es Online-Girokonten bei Direktbanken, für die keine oder geringe Kosten anfielen.  Wer trotzdem nicht auf seine Bankfiliale verzichten möchte, kann durch einen Wechsel des Kontomodells, das Umstellen auf Online-Banking oder durch die Wahl einer anderen Filialbank sparen.

Girokonto bei den Direktbanken am günstigsten

Lediglich jeder zweite Deutsche nutzte laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr Online-Banking für private Zwecke. Laut Bankexpertin Josefine Lietzau von Finanztip „geben viele Deutsche unnötig viel Geld für ihr Girokonto und ihre Bankgeschäfte aus“. Denn bei Filialbanken kommen zu einer monatlichen Grundgebühr und den Kosten für die Kreditkarte oft noch Extragebühren für Überweisungen, Lastschriften und das Abheben an fremden Automaten hinzu. Direktbanken, die keine Filialen haben und die Bankgeschäfte telefonisch oder online abwickeln, böten häufig viel günstigere Konditionen an, für vergleichbare Aktivitäten verlangten sie oft gar nichts.

Drei Direktbanken im Vergleich die Nase vorn

Das Verbrauchermagazin hat verschiedene Angebote von Direktbanken verglichen und empfiehlt die Consorsbank, die Deutsche Kreditbank (DKB) und die DAB Bank. Obwohl diese Banken keine Filialen und praktisch keine eigenen Geldautomaten besäßen, könnten deren Kunden mit den gebührenfreien Kreditkarten weltweit an den meisten Automaten kostenlos Geld abheben. Eine Übersicht der Direktbanken gibt es unter anderem auf direkt-bank.net.

Mit anderer Kontoart beim Girokonto Kosten sparen

Online-Banking ist praktisch.Wer sich vor dem ausschließlichen Online-Banking bei einer Direktbank scheut, der sollte über einen Wechsel des Kontomodells bei seiner Hausbank nachdenken. Bei den untersuchten Volksbanken und Sparkassen waren damit Ersparnisse von bis zu 53 Prozent möglich. Der Finanztip-Modellkunde zahle zum Beispiel bei der Ostseesparkasse rund 216 Euro im Jahr für das klassische Konto, aber nur 101 Euro für das sogenannte Pauschalkonto. Erledige er zudem  seine Transaktionen online, könne er seine Kosten noch einmal um die Hälfte reduzieren – auf dann nur noch rund 47 Euro jährlich.

Bankwechsel kann Kosten fürs Girokonto reduzieren

Ebenso sollte man durchaus auch einen Wechsel der Filialbank in Betracht ziehen, denn die Gebühren seien sehr unterschiedlich, erklärt Josefine Lietzau. So waren einige überregionale Banken in der Modellrechnung von Finanztip für den Filialkunden günstiger als die untersuchten Sparkassen und Volksbanken. Dazu zählten die Commerzbank oder die Postbank, die beide über ein umfassendes Filialnetz in Deutschland verfügten.

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