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Sparen ist altmodisch? So legt man heute Geld auf die hohe Kante!



Dank Geschenken am Weltspartag lernen schon die Jüngsten das Sparen kennen.
Dank Geschenken am Weltspartag lernen schon die Jüngsten das Sparen kennen.

Am 30. Oktober ist zum 90. Mal Weltspartag. Trotz niedriger Zinsen sind die Deutschen fleißige Sparer. Allerdings: Damit sich das Sparen auch wirklich lohnt, sollten sie ihre Anlagestrategie überdenken.

Seit 1925 findet der Weltspartag an jedem letzten Werktag im Oktober statt. Das Weltsparkasseninstitut hatte ihn beschlossen, um die Menschen zum Sparen zu animieren. Das ist heutzutage nicht mehr nötig, denn die Deutschen sparen wie die Weltmeister. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet dieses Jahr mit einer unveränderten Sparquote (Anteil der Ersparnisse gemessen am verfügbaren Einkommen) von 9,5 Prozent. Das ist beachtlich. Erstaunlich ist: Dass trotz der kaum nennenswerten Zinsen die Bankeinlagen die beliebteste Anlageform der Bundesbürger darstellen. Damit sich das Sparen auch wirklich lohnt, raten Experten jedoch zum Überdenken der Anlagestrategien.


Konservatives Sparen lohnt kaum

Wie eine Studie des BVR zeigt, haben die Deutschen vergangenes Jahr 40 Prozent ihres Vermögens in Bankeinlagen investiert, weitere 37 Prozent in Versicherungen. Nur 23 Prozent des Vermögens verteilte sich auf Wertpapiere.

Dass sich der Großteil der Sparer trotz der erbärmlichen Zinsen nicht von renditearmen Investitionsformen abwende, liege daran, dass „die Verbraucher sehr risikoscheu“ seien, erklärt Uwe Eilers, Vorstand der Geneon Vermögensmanagement AG in Hamburg. Die meisten hielten ausschließlich an Tages- und Termingeld oder Lebensversicherungen fest. Diese Anlagen würden aber auch in Zukunft wenig Rendite versprechen. „Letztlich mangelt es auch am ökonomischen Wissen“, beklagt der Vermögensexperte. Viele handelten so, wie es ihre Eltern schon gemacht hätten.

Breite Streuung: rentable Anlage mit geringem Risiko

Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin, bestätigt die eher konservative Haltung der Sparer. Die Ursache für die risikoscheue Anlagetaktik sieht sie allerdings eher in der schlechten Beratung durch Banken und sonstige Finanzvermittler. Die Berater seien schlicht „nicht darauf eingestellt, langfristige Anlagestrategien für ihre Kunden aufzustellen und Risiken breit zu streuen“, erklärt die Verbraucherschützerin des vzbv. Um eine möglichst gute Rendite zu erhalten, sollten Sparprodukte aber beides erfüllen. Uwe Eilers empfiehlt grundsätzlich eine Streuung auf Anleihen und Aktien. Um das Risiko möglichst kleinzuhalten, sollte man zudem lieber in mehrere Indizes investieren, statt nur in einen.


Damit sich das Sparen lohnt: Langfristige Anlagestrategie

Eine langfristige Anlagestrategie der Berater sei nötig, um die Menschen zu überzeugen, einen Teil ihrer Gelder in Aktien oder Aktienfonds zu investieren, fordert Dorothea Mohn. „Solche Langfriststrategien liegen aber nicht im Interesse der Berater“, beklagt die Verbraucherschützerin. Und führt weiter aus, dass diese vielmehr motiviert seien, durch den Abschuss neuer Verträge immer wieder Provisionen einzunehmen.

In Großbritannien und den Niederlanden seien seit 2013 die Provisionen für den Finanzvertrieb verboten. „Das müsste auch in Deutschland geschehen, damit sich etwas ändert“, fordert Dorothea Mohn. Bis dahin muss der Sparer seine Anlagetaktik selbst überdenken und so wählen, dass das Geld möglichst gut arbeitet, sodass sich das Sparen wirklich lohnt.

Tipps dazu erhält man unter anderem online bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen



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