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Untervermietung – nur unter zwei Voraussetzungen



Untervermietung - das sollten Sie beachten
Untervermietung - das sollten Sie beachten

Eine Untervermietung ist oftmals eine passable Lösung für beide Parteien: Den Mieter und den Wohnungssuchenden. Allerdings darf der Vermieter nicht übergangen werden. Außerdem sind triftige Gründe notwendig.

Für eine Untervermietung gibt es viele gute Gründe, egal, ob man einen Untermieter sucht oder man selbst einer wird. Beispielsweise wenn ein Arbeitsortswechsel ansteht, man neu in einer Stadt ist oder man gerade eine Trennung hinter sich hat. Doch eins ist sicher: Die Wohnung, auch wenn sie momentan vielleicht zu groß oder zu teuer ist, möchte man nicht aufgeben. Die sinnvolle Lösung: Eine Untervermietung. Doch ganz im Alleingang sollte man dieses Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, denn eine Untervermietung ist an gewisse Bedingungen geknüpft.

Untervermietung: Der Vermieter muss zustimmen 

Grundsätzlich dürfen Mieter ihre Wohnung untervermieten, allerdings nur unter zwei wichtigen Voraussetzungen: Der Vermieter muss um Erlaubnis gefragt werden und es muss ein berechtigtes Interesse vorliegen – zum Beispiel ein temporärer Auslandsaufenthalt. Kann der Mieter keine triftigen Gründe anbringen und möchte einfach nur die Wohnung behalten, aber sie selbst nicht bewohnen, kann der Vermieter sein Veto einlegen. Ein berechtigtes Interesse sei in solchen Fällen nicht zu erkennen, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 433/16). Würde man dem Mieterinteresse nachgeben, würde sich sozusagen ein zweiter Wohnungsmarkt bilden, auf dem die Untermieter in jedem Fall benachteiligt seien und nur einen bedingten Mieterschutz genießen. Darüber berichtete die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Heft 13/2017).

Für eine Untervermietung ist ein berechtigtes Interesse notwendig

Hintergrund: Zwei Mieter haben ihre Wohnung, in der sie selbst nicht mehr lebten, zur Untervermietung angeboten. Die Wohnung zu kündigen, kam nicht in Frage. Denn die Mieter wollten diese als Rückzugsort behalten und eventuell selbst irgendwann wieder beziehen. Der Vermieter, der der Untervermietung anfänglich zugestimmt hatte, wollte diese nicht weiter erlauben. Die Mieter zogen vor Gericht und mussten eine Schlappe einstecken: Das Gericht ließ sich nicht von den Argumenten der Mieter überzeugen. Eine ernsthafte Absicht, in die besagte Wohnung zurückzukehren, war nicht zu erkennen. Folglich besteht kein Anspruch auf die Erlaubnis zur Untervermietung des Vermieters. Die Mieter mussten gänzlich ausziehen, auch auf dem Papier.

(ssc, dpa/tmn)

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