• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Unverheiratete Eltern haben Recht auf Unterhalt



Auch ohne Trauschein können Expartner zu Unterhalt verpflichtet werden.
Auch ohne Trauschein können Expartner zu Unterhalt verpflichtet werden.

Das kann teuer werden! Auch ohne Trauschein haben Elternteile zusätzlich zum Unterhalt fürs Kind Anspruch auf finanzielle Zuwendungen vom Ex.

Die meisten wissen, dass ein gemeinsames Kind Anspruch auf Unterhalt hat, unabhängig davon, ob die Eltern verheiratet sind. Tatsächlich hat jedoch auch der für die Kindererziehung zuständige Elternteil ein Recht auf Zuschüsse vom Partner, sollte es zu einer Trennung kommen. Verankert ist dieses Recht in Paragraf 1615I des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Teure Trennung für den Hauptverdiener

Egal, ob Mutter oder Vater: derjenige Elternteil, der die Erziehung übernimmt, hat den Unterhaltsanspruch. Verdiente betreffender Elternteil vor der Geburt des Kindes und werden diese Einkünfte nicht durch das Elterngeld ausgeglichen, kann der Partner zur Kasse gebeten werden. Dabei wird das frühere Einkommen um berufsbedingte Aufwendungen wie Fahrtkosten gekürzt.

Das Basis-Elterngeld von 300 Euro oder, falls während der Elternzeit in Teilzeit gearbeitet wird, das Elterngeld Plus von 150 Euro werden dabei nicht auf den Unterhalt angerechnet. „(1) Der Vater hat der Mutter für die Dauer von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes Unterhalt zu gewähren. Dies gilt auch hinsichtlich der Kosten, die infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung außerhalb dieses Zeitraums entstehen.“

Langer Unterhaltsanspruch bei Erwerbslosigkeit

Wenn der erziehende Elternteil vor der Geburt des Kindes nicht gearbeitet hat, besteht ein pauschaler Unterhaltsanspruch von 880 Euro. Das entspricht dem Existenzminimum für nicht Erwerbstätige. Erhält der Elternteil Elterngeld oder Elterngeld Plus, so wird der über 300 Euro beziehungsweise 150 Euro hinausgehende Betrag von den 880 Euro abgezogen.

Trennt sich das Paar vor der Geburt des Kindes und kann die Mutter aufgrund der Schwangerschaft ihrer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgehen, so beginnt die Unterhaltspflicht frühestens vier Monate vor der Geburt. Allerdings besteht sie in diesem Fall für mindestens drei Jahre nach der Geburt. Zudem kann sich die Unterhaltsdauer verlängern, wenn die Belange des Kindes eine besondere Betreuung erfordern, beispielsweise eine Behinderung oder Krankheit.

Der Anspruch auf Unterhalt erlischt übrigens nicht mit dem Tode des verdienenden Elternteils und besteht auch im Falle einer Fehl- oder Totgeburt.

(at, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE