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Vergütete Überstunden – ein grundsätzliches Muss!



An denen kommt auch der Chef nicht vorbei: Vergütete Überstunden
An denen kommt auch der Chef nicht vorbei: Vergütete Überstunden

Wer kennt es nicht aus seinem beruflichen Alltag: Überstunden! Bei Arbeitnehmern meistens nicht gern gesehen – vor allem, wenn sie unbezahlt sind. Doch ist das eigentlich erlaubt? Oder sind vergütete Überstunden die Regel? Ein paar Fakten zum Thema.

Der Merksatz lautet: Mehr Geld für mehr Arbeit. Doch in der Praxis sieht das oft anders aus. Denn der Arbeitgeber muss auch dann für vergütete Überstunden aufkommen, wenn es im Arbeits- oder Tarifvertrag keinen entsprechenden Passus gibt. Mit zusätzlichen Zuschlägen bei Überstunden oder einem Anspruch auf Freizeitausgleich ist dagegen nur zu rechnen, wenn es vertraglich festgehalten wurde – so der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Vergütete Überstunden: Pauschal abgegolten?

Vergütete Überstunden wollen von Arbeitgeberseite aus manchmal umgangen werden. In vielen Arbeitsverträgen liest man deshalb die Passage „Überstunden sind pauschal mit dem Entgelt abgegolten“. Ist dieser Passus aber nicht mit einer zeitlichen Begrenzung umrissen, ist er ungültig. Im Klartext: Oben genannte Formulierung muss eine konkrete Stundenzahl enthalten. Laut DGB-Rechtsschutz sind bis zu zehn Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit angemessen – bei einer 40-Stunden-Wochen wären es somit vier Stunden. Das gilt für den „Normalfall“. Bei Beschäftigten in leitenden Positionen oder mit überdurchschnittlich hoher Bezahlung greift diese Regel nicht zwingend, hier geht man oft von einer unbegrenzten Inklusiv-Vergütung von Überstunden aus.

Vergütete Überstunden: Die Regel?

Der Arbeitgeber kann von seinen Arbeitnehmern verlangen, Überstunden zu leisten. Aber: In Maßen. Denn das Arbeitsgesetz sieht folgendes vor: Die tägliche Arbeitszeit ist auf zehn Stunden reglementiert – Mehrarbeit, die darüber hinausgeht, darf nicht angeordnet werden.

Der andere Fall: Arbeitnehmer arbeiten um ein Vielfaches mehr, weil das Pensum sonst nicht zu bewältigen wäre. Unternimmt der Arbeitgeber nichts, wird das als stilles Abkommen gesehen – vergütete Überstunden müssen dann aber auch bezahlt werden.

Es gibt aber auch noch den Personenkreis derjenigen, die überlange Arbeitszeiten täglich in Kauf nehmen: Mehr als 48 Stunden die Woche sind hier keine Ausnahme. Das trifft auf elf Prozent der Vollzeiterwerbstätigen zu – bei Führungskräften ist das fast Normalität.

(ssc, dpa/tmn)

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