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Verkehrsrechtsschutz: Horrorkosten bei Crash!



Im Winter passieren mehr Unfälle: Schutz bietet eine Verkehrsrechtschutzversicherung.
Im Winter passieren mehr Unfälle: Schutz bietet eine Verkehrsrechtschutzversicherung.

Egal ob Glatteis oder Nebel: In den Wintermonaten steigt die Unfallgefahr. Ein Rechtsstreit kann teuer werden. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten.

Glatteis, starker Schneefall und dichtes Verkehrsaufkommen: Das Auto kommt ins Schlingern, man steigt auf die Bremse, doch ohne Erfolg. Es rumst, Blech knirscht – vier bis fünf Mal kracht es hierzulande pro Minute. Im vergangenen Jahr nahm die Polizei in Deutschland 2,4 Millionen Unfälle auf. Der anschließende Rechtsstreit kann sehr teuer werden – auch wenn es nur um einen Blechschaden geht. Wer eine Verkehrsrechtsschutzversicherung hat, die für die Kosten aufkommt, hat Glück.

Die Stiftung Warentest hat 106 Tarife von 27 Rechtschutzversicherungen und drei Verkehrsklubs unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist überraschend positiv: 16 Tarife schnitten mit „sehr gut“, 74 mit „gut“ ab. Noch erfreulicher: Guten Schutz bekommt man auch schon für wenig Geld.


Sehr guter Verkehrsrechtsschutz für Familien schon ab 93 Euro

Wie der Test zeigt: Bei einem Selbstbehalt von 150 Euro gibt es für Alleinstehende ohne Auto bereits sehr gute Policen ab 36 Euro Jahresbeitrag (Deurag) und mit 93 Euro sind Familien mit mehreren Fahrzeugen (DEVK, Tarif „Premium erweitert“) optimal abgesichert. Gute und durchaus empfehlenswerte Tarife für Familien findet man schon ab rund 65 Euro – und das ohne Selbstbehalt, etwa von der WGV und der wgv-himmelblau. Die gesamten Ergebnisse der Untersuchung sind in der Oktoberausgabe der Finanztest erschienen und auch als Download abrufbar.

Familienmitglieder sollten nicht nur als Insassen versichert sein

Bei den Familienversicherungen raten die Finanzspezialisten, darauf zu achten, dass alle Familienmitglieder als Verkehrsteilnehmer in sämtlichen Situationen versichert sind und nicht nur als Insasse des Fahrzeugs. Und sobald die Kinder den Führerschein gemacht haben, darf man nicht versäumen, die Versicherung entsprechend anpassen zu lassen.

Verkehrsrechtsschutz mit oder ohne Selbstbehalt?

Wer Verkehrsrechtsschutz sucht, sollte die Angebote mit und ohne Selbstbehalt beziehungsweise Selbstbeteiligung vergleichen. Ist die Differenz gering, sollte man den Testern zufolge das Angebot ohne Selbstbehalt wählen und im Schadensfall 150 Euro sparen.


Wozu eine Verkehrsrechtschutzversicherung?

Jeder könne jederzeit in einen Unfall und einen Rechtsstreit darüber verwickelt werden, erklären die Versicherungsexperten. Die Kosten eines Streits können im Nu auf mehrere tausend Euro schnellen. Das hängt vom Streitwert ab. Im Onlineangebot rechnet die Stiftung Warentest vor: Will der Geschädigte für die Reparatur eines Blechschadens 1.000 Euro einklagen, so machen die Kosten in erster Instanz rund 770 Euro aus. In zweiter Instanz zirka 1.560 Euro und nach dritter Instanz sage und schreibe 2.600 Euro. Ganz zu schweigen von den Gutachterkosten, die man meist schon zuvor bezahlen muss.

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung trägt nicht nur die Anwalts- und Gerichtskosten, sie übernimmt laut Stiftung Warentest auch bei einer außergerichtlichen Klärung die Kosten des Anwalts. Versicherte genießen übrigens nicht nur als Autofahrer den Schutz, sondern auch als Fußgänger, Radfahrer und Fahrgast im öffentlichen Verkehr.

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