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Weihnachtsgeld sinnvoll nutzen



Ein sattes Weihnachtsgeld freut selbst den Weihnachtsmann.
Ein sattes Weihnachtsgeld freut selbst den Weihnachtsmann.

Weihnachtsgeld gleich wieder ausgeben? Sie können doch viel sinnvollere Dinge damit anfangen!

Rund die Hälfte der Beschäftigten erhält zum Jahresende Weihnachtsgeld. Auch wenn man darauf Steuern zahlen muss, geht auf jeden Fall einiges mehr auf dem Konto ein als sonst. Freilich kann man damit Geschenke für seine Lieben oder für sich selbst kaufen. Klüger könnte es für den einen oder anderen allerdings sein, mit dem Geldsegen Schulden zu bezahlen oder für schlechtere Zeiten zu sparen.


Schulden tilgen mit dem Weihnachtsgeld

Als erstes sollten Verbraucher mit dem Weihnachtsgeld teure Kredite bezahlen. Das sei renditemäßig das Beste, erklären Max Herbst von der FMH-Finanzberatung sowie Thomas Pfister von der Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen. Denn die Zinsen, die man für einen Kredit zahle, seien immer höher als die, die man für eine Anlage erhalte – vor allem in der aktuellen Niedrigzinsphase, erklärt der Experte von der VZ.

Das gilt insbesondere für Dispokredite von Girokonten, für die man in der Regel sehr hohe Sollzinsen berappen muss. Immobilienbesitzer können vielleicht eine Sondertilgung für ihr Darlehen leisten. Sofern vertraglich vereinbart, geht das üblicher Weise einmal im Jahr.

Das Weihnachtsgeld als Reserve anlegen

Finanzexperten raten allgemein zu einer Liquiditätsreserve von mindesten einem, am besten drei Nettogehältern. So dass sich unvorhergesehene Ausgaben wie eine neue Waschmaschine oder eine Autoreparatur finanzieren lassen. Diesen Geldpuffer kann man etwa auf ein Tagesgeldkonto überweisen.

Die Zinsen sind zwar zurzeit gering, aber immerhin bekommt der Anleger überhaupt welche, und das Gesparte steht so jederzeit zur Verfügung. Dabei dürfe der Kunde „ruhig auch mal fremdgehen“, empfiehlt Max Herbst und meint damit, die Angebote mehrerer Banken zu vergleichen.


Jahresbeitrag für Versicherungen mit dem Weihnachtsgeld auf einmal tilgen

Am Jahresanfang wird’s auf manchem Girokonto eng, da häufig Versicherungsprämien für die private Haftpflicht oder das Auto zu bezahlen sind. Arbeitnehmer könnten das Weihnachtsgeld über die Feiertage sparen und für die jährliche Zahlung der Beiträge nutzen, rät Thomas Pfister.

Wer bislang monatliche Raten vereinbart hat, sollte eine Umstellung auf eine Jahresprämie in Erwägung ziehen. Denn viele Versicherungen verlangen bei monatlicher Zahlung einen Zuschlag. Grundsätzlich rät der Verbraucherschützer dazu, sich über das Jahr eine Reserve für die Versicherungsbeiträge anzusparen, statt auf das Weihnachtsgeld zu setzen. Schließlich sei das ja nicht immer planbar.

Weihnachtsgeld investieren

Wer keine Schulden tilgen muss und bereits über eine ausreichende Liquiditätsreserve verfügt, kann über eine längerfristige Anlage nachdenken. Allerdings lohnt sich die erst, wenn man mehr als das Weihnachtsgeld zur Verfügung hat. Wer beispielsweise nur 1.500 Euro übrig habe, erhalte auf ein Festgeld, verzinst mit einem Prozent, nach zwölf Monaten gerade einmal 15 Euro Zinsen, rechnet Finanzberater Max Herbst vor.

Damit es sich rentiere, sollten es mindestens 5.000 Euro sein. In Fonds sollte man auch nur anlegen, wenn man regelmäßig weiter einzahlen kann. Die Kosten für die Provision und Depotgebühren stehen sonst in keinem gesunden Verhältnis zueinander.

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